ДАУ. Фильм (2020)
An ongoing experiment, evolving from a biopic about Soviet physicist Lev Landau into a large scale project – part cinematic cycle, part behavioral experiment – involving hundreds of participants from around the world. Combining elements of film, theatre, science, psychology, architecture, visual arts and performance, it has created a complex and absorbing world that has to be lived as much as seen.
- Erscheinungsdatum
- 2020-04-24
- TMDB
- 4.0 / 10 (5)
- Laufzeit
- 5 Std. 30 Min.
- Genres
- Drama, Historie
- Regie
- Ilya Khrzhanovsky
Besetzung
- Teodor Currentzis — Dau
- Radmila Shegoleva — Nora
- Lidiya Shchogolyeva — Lidiya
- Олег Гаркуша — Daniil Kharms
- Youriy Alekseev — Dau
- Denis Krasnoshapko — Denis (infant)
- Igor Pisarenko — Denis (3 years)
- Ivan Rozumeiko — Denis (7 years)
- Николай Воронов — Denis (17–19 years)
- Peter Sellars — Self
- Μαρία Ναυπλιώτου — Maria
- Irena Karpa — Irena
Wissenswertes
- Gedreht in: Sankt Petersburg und Charkiw
DAU ist ein noch unveröffentlichter deutsch-französisch-schwedischer Spielfilm von Ilja Chrschanowski. Inspiriert vom Leben sowjetischer Physiker, die an der Entwicklung der Atombombe beteiligt waren, begleitet der Film den Wissenschaftler Dau über vier Jahrzehnte seines Lebens in der Sowjetunion, von 1928 bis 1968.
Produktion
Der 1928 spielende Leningrader Block orientierte sich farblich an den Gemälden Pawel Filonows. Lol Crawley arbeitete als Kameramann, Boris Schapowalow als Szenenbildner. Die Kostüme entwarfen Alexandra Smolina, Alexandra Timofejewa, Ljubow Mingasitinowa, Irina Zwetkowa und Stefania Gaurogkaitė. Beim Moskauer Block kamen die Schwestern Olga und Jelena Bekrizkaja hinzu; Gaurogkaitė war nur am ersten Block beteiligt.
Der Charkiwer Abschnitt umfasst die Jahre 1932 bis 1938. Seine Bildwelt ist durch eine allmählich abnehmende Farbintensität und zerknitterte, nachgiebige Texturen gekennzeichnet. Zunächst führte Manuel Alberto Claro die Kamera; er hob besonders die Bedeutung der konstruktivistischen Architektur für die Bildsprache hervor. Später übernahm Jürgen Jürges. Szenenbildnerin war Olga Gurewitsch.
Bis Oktober 2008 hatten rund 50.000 Menschen am Casting teilgenommen. Bei der Suche in Schulen, Institutionen, öffentlichen Verkehrsmitteln und auf den Straßen entstanden mehr als 180.000 Fotografien von Einwohnern Charkiws. Der Drehblock begann im Herbst 2008. Eine der ersten großen Szenen wurde vom 17. bis 19. Oktober am Poltawskyj Schljach gedreht.
Mehr als 35 Orte in Charkiw dienten als Kulissen, darunter der Poltawskyj Schljach, der Bahnhofsvorplatz, der Zoo Charkiw, die Worobjow-Gasse, die Sumska-Straße und das Umfeld des Taras-Schewtschenko-Denkmals, der Freiheitsplatz, die Darwin- und die Krasnoarmeiskaja-Straße, der Kulturpalast der Eisenbahner und der Derschprom.
Für alle Außendrehs wurden die jeweiligen Stadträume der Filmwelt angepasst. Moderne Fenster und Fassaden erhielten historische Oberflächen, Straßenlaternen wurden verhüllt, Asphalt mit Kies bedeckt und moderne Schilder durch historische ersetzt. In den Massenszenen kamen historische Autos, Straßenbahnen, Motorräder, Fahrräder, Pferdefuhrwerke und Eisenbahnwagen zum Einsatz.
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Empfohlen
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