King Ralph

King Ralph (1991)

Er ist fett, unmöglich angezogen, ein drittklassiger Pianist, außerdem Amerikaner - und der einzig legitime Nachfolger der dahingerafften britischen Königsfamilie. Unter King Ralph I. erschüttern fetzige Rock’n Roll Klänge die ehrwürdigen Mauern von Buckingham Palace, donnert die Bowlingkugel übers spiegelblanke Parkett, steigt der König mit der Krone in die Badewanne und hohe Gäste werden höchst unprotokollarisch behandelt…

Erscheinungsdatum
1991-02-15
TMDB
5.4 / 10 (332)
Laufzeit
1 Std. 37 Min.
Genres
Komödie
Regie
David S. Ward

Besetzung

Wissenswertes

  • Budget: 23 Mio. $
  • Basiert auf: Headlong
  • Gedreht in: Pinewood Studios

King Ralph ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1991 mit John Goodman, John Hurt und Peter O’Toole in den Hauptrollen. Der Film basiert auf dem Roman Headlong von Emlyn Williams.

Hintergrund

Das von Ralph zitierte Gesetz über Hochverrat, der „Treason Act 1702“, existiert tatsächlich. Er sieht für das Verbrechen des Eingriffs in die Erbfolge der britischen Monarchie die Todesstrafe vor, die offiziell erst 1998 in lebenslange Haft umgewandelt wurde. Anders als von Ralph im Film behauptet, wurde es jedoch nicht unter Wilhelm III. verabschiedet, sondern im ersten Jahr der Herrschaft von Königin Anne.

Im Film empfängt König Ralph I. den König von Finnland und dessen Familie. Tatsächlich gab es in Finnland lediglich gegen Ende des Ersten Weltkriegs 1918 zwei Monate lang nominell einen König (Friedrich Karl von Hessen).

Der Name des finnischen Königs, „Gustav“, ist ein schwedischer, genauer gesagt ein nordischer Vorname und wird so im Finnischen nicht benutzt. Die finnische Variante Gustavs ist Kustaa; dieser Vorname ist allerdings selten.

Ein Gag des Films ließ sich kaum ins Deutsche übertragen: Ralph wird eine Auswahl typisch englischer Gerichte präsentiert. Als Amerikaner kennt er den englischen Dessertkuchen „Spotted dick“ nicht, verwechselt diesen mit den Würstchen von „Bangers and Mash“ und fragt nach, von welchem Tier dieser „Dick“ (Penis) sei. In der deutschen Synchronisation behalf man sich mit der Bezeichnung „Gefüllter Dödel“.

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