Titanic

Titanic (1943)

Die Jungfernfahrt des Riesendampfers Titanic endet 1912 in dem größten Schiffsunglück aller Zeiten. Ohne Rücksicht auf die Passagiere steuert der Kapitän auf Befehl des Reeders auf den gefährlichen Nordkurs Richtung New York. An Bord befindet sich eine bunte Gesellschaft echte und falsche Lords, Reiche und Arme, Gelehrte und Auswanderer. Erst in der Katastrophe zeigen alle ihr wahres Gesicht, und unter der Oberfläche festlichen Glanzes erscheint die wahre Persönlichkeit...

Erscheinungsdatum
1943-09-24
TMDB
6.1 / 10 (95)
Laufzeit
1 Std. 22 Min.
Genres
Drama, Historie
Regie
Werner Klingler, Herbert Selpin

Besetzung

Wissenswertes

Titanic ist ein deutscher Propagandafilm aus dem Jahr 1943 von Herbert Selpin, fertiggestellt von Werner Klingler, der vom Untergang des Transatlantik-Liners Titanic im Jahr 1912 erzählt. In den Hauptrollen agieren Sybille Schmitz, Hans Nielsen, Kirsten Heiberg, Ernst Fritz Fürbringer und Karl Schönböck.

Produktion und Hintergrund

Der Regisseur des Films, der vierzigjährige Herbert Selpin, wurde noch während der Dreharbeiten am 31. Juli 1942 verhaftet, nachdem er sich im privaten Kreis beim Abendessen kritisch über die Wehrmacht und den Krieg geäußert hatte; Walter Zerlett-Olfenius hatte ihn denunziert. Selpin wurde am 1. August in seiner Zelle im Polizeipräsidium Alexanderplatz mit den Hosenträgern erhängt aufgefunden.

Die Szenen im Film, die in der Nacht des Untergangs spielen und das Bootsdeck der Titanic zeigen, entstanden an Bord der Cap Arcona im Hafen von Gdynia (dem damaligen Gotenhafen). Dieses deutsche Schiff sank am 3. Mai 1945 tatsächlich, nachdem es von alliierten Bombern in der Lübecker Bucht getroffen worden war; mehrere tausend an Bord befindliche KZ-Häftlinge wurden dabei getötet.

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