Faust

Faust (1960)

Faust ist ein nachdenklicher Zweifler. Er versucht, die Geheimnisse der Welt und ihre Zusammenhänge vollständig zu verstehen. Mephistopheles wettet mit Gott. Er will Faust vom rechten Weg abbringen. Die beiden schließen einen Pakt. Mephistopheles verwirklicht Faust alle geistigen und sinnlichen Wünsche, solange bis Faust die absolute Erfüllung erlebt. Dafür gehört Fausts Seele dem Teufel.

Erscheinungsdatum
1960-09-30
TMDB
7.4 / 10 (17)
Laufzeit
2 Std. 8 Min.
Genres
Drama, Fantasy
Regie
Peter Gorski, Gustaf Gründgens

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 0 · Nominierungen: 1

Faust ist eine 1960 entstandene Verfilmung der Inszenierung von Goethes Faust I von Gustaf Gründgens am Hamburger Schauspielhaus.

Entstehungsgeschichte

Gustaf Gründgens hatte den Mephisto schon mehr als 600-mal gespielt, bevor er als Intendant des Hamburger Schauspielhauses 1957 erneut den Faust in Szene setzte und in seiner Lieblingsrolle auf der Bühne stand. Diese Inszenierung erwies sich als voller Erfolg und wurde mit Gastspielen in Russland und Amerika international berühmt.

Ilse Kubaschewski, Inhaberin der Gloria-Film GmbH & Co. Filmverleih KG bemühte sich hartnäckig und erfolgreich, Gründgens’ Widerstand gegen eine Verfilmung zu überwinden. Gründgens willigte aber nur unter der Bedingung ein, dass die Verfilmung nach seinen besonderen Vorstellungen erfolgt: „Aufgabe dieser Verfilmung muß es sein, die genaue Mitte zu finden zwischen gefilmtem Theater und reinem Film.

Der Film wurde von Ilse Kubaschewskis Produktionsfirma KG DIVINA-FILM GmbH & Co. hergestellt. Die Regie wurde schließlich Peter Gorski, Gründgens’ Adoptivsohn und zugleich Lebensgefährten, übertragen.

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