Das Schweigen

Das Schweigen (1963)

Tystnaden

Ester, ihre Schwester Anna und deren neunjähriger Sohn Johan müssen ihre Heimreise unterbrechen, weil die lungenkranke Ester einen Zusammenbruch erleidet. Sie übernachten in einer fremden Stadt, deren Einwohner eine unverständliche Sprache sprechen. Das bizarre Hotel beherbergt außer ihnen nur noch eine Gruppe von Liliputanern. Völlig isoliert von der Außenwelt und unfähig zur Kommunikation fallen sie in einen Strudel der sexuellen Begierde, der Exzesse und des Hasses ...

Erscheinungsdatum
1963-09-23
TMDB
7.5 / 10 (413)
Laufzeit
1 Std. 31 Min.
Genres
Drama, Liebesfilm
Regie
Ingmar Bergman

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 0 · Nominierungen: 1

Das Schweigen ist ein in Schwarzweiß gedrehtes schwedisches Filmdrama von Ingmar Bergman aus dem Jahr 1963.

Hintergrund

Das Schweigen bildet nach Wie in einem Spiegel und Licht im Winter den abschließenden Teil einer Trilogie (auch „Glaubenstrilogie“ genannt). 1969 erklärte Bergman in einem Interview, die Trilogie nicht ursprünglich als solche geplant zu haben. Erst nach Beendigung des dritten Films sei ihm die Einheitlichkeit aller drei Teile aufgefallen.

Bergman schloss die Arbeit am Drehbuch am 18. April 1962 ab. Die Dreharbeiten fanden vom 9. Juli bis 19. September 1962 in den Filmstaden-Studios, Solna, statt. In Schweden startete der Film am 23. September 1963, in der Bundesrepublik Deutschland am 24. Januar 1964. Im deutschen Fernsehen war Das Schweigen erstmals am 25. Mai 1971 ab 22.50 Uhr im ZDF zu sehen.

Deutschland und Schweden zählten zu den wenigen Nationen, in denen Das Schweigen ungekürzt aufgeführt werden konnte. In den USA wurde der Film mit Schnittauflagen freigegeben, in Frankreich wurde er zunächst ganz verboten.

Die Freigabe des Films durch die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) sorgte für einen Sturm der Entrüstung und massive Proteste. Der Skandal führte zur Gründung der Aktion Saubere Leinwand.

Die breit geführte Zensurdebatte bescherte dem Film einen Skandalerfolg: Allein in der Bundesrepublik Deutschland hatte der Film zehneinhalb Millionen Zuschauer.

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