NVA

NVA (2005)

Von der Sonnenallee in die Volksarmee

Irgendwo in der DDR, anno 1988: Der junge Soldat Henrik Heidler tritt seinen Dienst in der Nationalen Volksarmee an, eine ganz neue Welt. Zusammen mit dem gewichtigen Unruhestifter Krüger versuchen Heidler und seine Mitgenossen zwischen alten Hasen und Bürokraten ihre Zeit irgendwie abzusitzen. Das ist nicht immer lustig, denn die Vorgesetzten nerven mit sozialistischer Propaganda von Vorvorgestern, das Material und die Ausrüstung ist knapp und nicht gerade neu, die Moral dagegen ist ganz am Boden. Auch die Beziehung zu seiner Freundin hält nicht. Doch dann trifft Heidler Marie, ausgerechnet die Tochter des Kommandeurs Kalt und verliebt sich. Und dann ist da irgendwann der Mauerfall und alles verändert sich … für jeden in der NVA!

Erscheinungsdatum
2005-09-29
TMDB
5.7 / 10 (44)
Laufzeit
1 Std. 34 Min.
Genres
Komödie
Regie
Leander Haußmann

Besetzung

Wissenswertes

NVA ist eine Filmkomödie des Regisseurs Leander Haußmann aus dem Jahr 2005. Haußmann schrieb zusammen mit Thomas Brussig auch das Drehbuch. Der Film karikiert das Leben in der Nationalen Volksarmee in der Endphase der DDR.

Hintergrund

Der Film trug den Arbeitstitel NVA – Manöver Schneeflocke. Die Dreharbeiten fanden vom 14. Juli 2004 bis zum 3. September 2004 statt. Gedreht wurde vorwiegend in der ehemaligen Heide-Kaserne in Bad Düben.

Der Kinostart in Deutschland war am 29. September 2005. In den deutschen Kinos wurden rund 800.000 Besucher gezählt.

Regisseur Leander Haußmann und sein Vater Ezard Haußmann spielen Ärzte im Film.

Es gibt Anspielungen auf den Film Full Metal Jacket, die sich durch Krüger als aufsässigen Rekruten beim Begrüßungsappell, Heidlers Rezitieren des Warrior's Creed und Krügers Bitte um Hilfe beim Durchladen ausdrücken.

Der Film endet mit der Einblendung „In Memoriam: 1949–1989“. Dieser Zeitraum bezieht sich auf die Gründung der DDR bis zum Mauerfall. Offiziell bestand die DDR bis 1990, die NVA wurde 1956 gegründet.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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