Missing*Link (2026)
Mia (12) verbringt mit ihren seit Jahren getrennten Eltern und deren neuen Partnern die Ferien an einem See im Schwarzwald. Während die Erwachsenen um Leichtigkeit bemüht sind, flüchtet Mia immer öfter in den Wald, in dem sie einen geheimnisvollen Jungen trifft. Am Morgen ihres Geburtstages ist Mia verschwunden. Das brüchige Familienkonstrukt steht Kopf, und Mias neue Freiheit wird zusehends zur Gefahr.
- Erscheinungsdatum
- 2026-04-16
- Laufzeit
- 2 Std. 0 Min.
- Genres
- Drama
- Regie
- Michael Baumann
Besetzung
- Susanne Wolff
- Luca Brüggemann — Mia
- Wolfram Koch
- Martin Butzke
- Margarita Breitkreiz
- Lennox Halm
- Janosch Andreas
- Paul Busche
- Tristan Göbel
- Sonja Hurani
- Marieke Kregel
- Liselotte Krieger
Wissenswertes
Missing*Link ist ein deutscher Spielfilm von Michael Baumann aus dem Jahr 2025. Das Familiendrama mit Susanne Wolff, Wolfram Koch, Margarita Breitkreiz und der Filmdebütantin Luca Brüggemann in den Hauptrollen feierte im Juni 2025 beim Filmfest München seine Welt-Premiere.
Produktion
Das Drehbuch zu Missing*Link wurde mit Mitteln des Thomas-Strittmatter-Drehbuchpreis entwickelt, den Sabine Westermaier und Michael Baumann für das Drehbuch zu ihrem ersten Kinofilm Willkommen bei Habib gewonnen hatten.
Die Idee, diese Geschichte in einem Patchworkfamilien-Setting zu erzählen, entspringt den ganz persönlichen Erfahrungen des Autor:innenduos. Mia, das 13- jährige Mädchen, entdeckt in dieser Geschichte mit einem fremden Jungen eine nie gekannte Freiheit. Denn im Gegensatz zum Redestrom in ihrer Familie sprechen die beiden kein Wort miteinander.
Missing*Link ist ein Coming-of-Age-Drama für Mutter und Tochter gleichermaßen. Bei beiden spielen die Hormone verrückt. Mia muss ihren Platz in der Welt neu finden, sich von den Ängsten der Mutter emanzipieren, und ihre eigene Freiheit entdecken. Tine hingegen muss den Rückzug ihrer Tochter verarbeiten, sich neu erfinden, und steht am Beginn ihrer eigenen Wechseljahre, die völlig neue Herausforderungen mit sich bringen.
Das Drehbuch zu Missing*Link war im Jahr 2019 ebenfalls für den Thomas Strittmatter Drehbuchpreis nominiert.
Die Rolle der raumgreifenden und extrovertierten Mutter Tine verkörpert die vielfach prämierte Susanne Wolff (‚Rückkehr nach Montauk‘, ‚Sisi & Ich‘) die für ihre Rolle in ‚Styx‘ den Deutschen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin gewann.
Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.
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