Quo Vadis

Quo Vadis (1951)

DAS IST DAS GROSSE EREIGNIS! Die Pracht und Grausamkeit des bösartigsten Imperiums der Welt ! Drei Stunden Spektakel, an die Sie sich ein Leben lang erinnern werden !

Rom brennt. Nero spielt dazu auf der Leier. Das Christentum strebt empor.. Robert Taylor spielt den Kommandanten einer Legion, dessen Liebe zu einer christlichen Sklavin die Kluft zwischen Römischem Reich und der zutiefst im Glauben verwurzelten Religionsgemeinschaft überbrückt. Und über allem waltet Nero . Er ist Caesar, Verrückter, Mörder ein kaiserlicher Gebieter über die spektakuläre, dem Untergang geweihte Pracht, die Rom einst war.

Erscheinungsdatum
1951-11-08
TMDB
7.1 / 10 (478)
Laufzeit
2 Std. 51 Min.
Genres
Drama, Historie, Liebesfilm
Regie
Mervyn LeRoy

Besetzung

Wissenswertes

  • Budget: 7,6 Mio. $
  • Basiert auf: Quo Vadis
  • Auszeichnungen: 1 · Nominierungen: 8. Darunter: National Board of Review/Top Ten Filme

Quo vadis? ist ein Monumentalfilm von Mervyn LeRoy für MGM aus dem Jahr 1951. Er basiert auf dem Roman Quo Vadis von Henryk Sienkiewicz, dessen Titelgebung wiederum die christliche Überlieferung von der Begegnung Christi mit seinem Jünger Simon Petrus vor den Toren Roms aufgreift. Die Uraufführung des Films fand am 8. November 1951 in den Vereinigten Staaten statt; die deutsche Erstaufführung erfolgte am 13. August 1954. Der Film erzählt die Geschichte des römischen Generals Marcus Vinicius, der aus dem Krieg nach Rom zurückkehrt und sich dort in die christliche Staatsgeisel Lygia verliebt. Dramatische Höhepunkte sind der Brand Roms und die Christenverfolgung durch Kaiser Nero.

Hintergrund

Mervyn LeRoy hat mit seinem Film die vierte und aufwendigste Version von Henryk Sienkiewicz’ Roman gedreht. Die Dreharbeiten fanden aus finanziellen Gründen (u. a. billigere Statisten für die Massenszenen) nicht in Hollywood, sondern in den italienischen Cinecittà-Studios in der Nähe von Rom statt. 29 Hauptdarsteller, 110 Sprechrollen, 30.000 Statisten, 250 Pferde, 85 Tauben, 63 Löwen, sieben Stiere und zwei Geparden wurden aufgeboten.

Ursprünglich sollten Arthur Hornblow junior den Film produzieren und John Huston die Regie führen.

Auch Anthony Mann war an der Regiearbeit beteiligt, sein Name wurde jedoch im Vorspann nicht aufgeführt.

Miklós Rózsa hatte in den 1950er Jahren einen Vertrag mit MGM und war mit Kompositionen für Sandalen- und historische Filme besonders erfolgreich. Sein Meisterwerk in diesem Genre ist die Musik zu Ben Hur, für die er 1959 seinen dritten Oscar bekam. Für König der Könige, einen weiteren Christusfilm, Julius Caesar, Sodom und Gomorrha, El Cid, Ivanhoe, Die Thronfolgerin und Die Ritter der Tafelrunde schrieb er ebenfalls die Filmmusik.

Für Peter Ustinov war die Darstellung des Nero der Beginn einer glanzvollen Karriere. Dabei hatte MGM trotz überzeugender Probeaufnahmen ein Jahr gezögert, ihm die Rolle zu geben. Der 30-jährige schien zu jung zu sein. „Wenn ihr noch länger wartet, bin ich zu alt. Nero starb nämlich mit 31 Jahren“, soll er dem Produzenten Sam Zimbalist telegrafisch mitgeteilt haben, woraufhin er die Rolle bekam.

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