Rien que les heures

Rien que les heures (1926)

The life of a great city (Paris) from dawn until dusk, including the beautiful and the ragged, the rich and the poor.

Erscheinungsdatum
1926-09-01
TMDB
7.3 / 10 (21)
Laufzeit
46 Min.
Genres
Dokumentarfilm
Regie
Alberto Cavalcanti

Besetzung

Wissenswertes

Nichts als die Zeit ist der deutsche Titel des französischen Stummfilms Rien que les heures, den der in Frankreich lebende brasilianische Regisseur Alberto Cavalcanti 1926 als Experiment drehte, in welchem er das Leben in Paris während eines ganzen Tages zeigen wollte. Sein Film gehört damit in eine Reihe avantgardistischer Städteportraits, wie sie in Amerika Charles Sheeler und Paul Strand mit ihrem Film Manhatta (1921) begannen und Walther Ruttmann in Deutschland mit Berlin – Die Sinfonie der Großstadt (1927) und Dsiga Wertow mit Der Mann mit der Kamera (1929) in der Sowjetunion fortsetzten.

Hintergrund

Der Film war eine Produktion von Pierre Braunbergers Gesellschaft „Néo-Film“. Das Szenario stammt von Alberto Cavalcanti und André Cerf, der auch Regieassistent war. Die Außenaufnahmen entstanden im Sommer 1926 in Paris, die Photographie besorgte James E. Rogers.

Der Film wurde am 22. Oktober 1926 in Paris im Theater Studio des Ursulines erstaufgeführt.

In Japan kam er erst am 20. Februar 1930 in die Kinos. Er wurde auch in Polen, Finnland, der Türkei und in den USA gezeigt.

Yves de la Casinière schrieb eine Begleitmusik für Klaviertrio (Violine/Cello/Klavier) zu dem Film. Sie stellt eine „Mischung verschiedener Stile, die den verschiedenen Stunden des Tages und der Nacht in der Stadt zugeordnet“ sind, dar, welche den Film „bereichert und vervollständigt“.

Die 957 Meter lange Kopie im Nederlands Film Museum, seit 2009 EYE Film Institut in Amsterdam, ist viragiert und hat holländische Zwischentitel.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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