Firelight (1964)
A mysterious viking has sequestered himself in the vast Norwegian wilderness. His trauma, past, and identity are all revealed as this exciting story unfolds.
- Erscheinungsdatum
- 1964-09-06
- Genres
- Abenteuer
- Regie
- Derek Kunzman
Besetzung
- Jim Dougherty — Viking's Father
- Derek Kunzman — Viking
- Erik Biggers — Wolf (voice)
- Lauren Kunzman — Viking's Wife
Wissenswertes
Firelight ist ein auf 8-mm-Film in Farbe gedrehter US-amerikanischer Science-Fiction-Film des Regisseurs Steven Spielberg aus dem Jahr 1964. In dem nach einem Drehbuch des 16-jährigen Spielberg inszenierten Film beobachtet eine Gruppe von Wissenschaftlern zunächst rätselhaft erscheinende Lichtphänomene am klaren Nachthimmel einer fiktiven Stadt im US-Bundesstaat Arizona. In der Folge verschwinden Menschen, Tiere und Gegenstände. Am Ende des Films steigen Außerirdische auf die Erde herab und enthüllen ihre Pläne, die komplette Stadt und ihre Bevölkerung Stück für Stück auf ihren Heimatplaneten Altaris zu entführen, um dort einen Menschenzoo zu errichten.
Produktion
Das 67-seitige Drehbuch inklusive aller Dialoge hatte der seinerzeit 16-jährige Spielberg zu Beginn des Jahres 1963 final ausgearbeitet. Nach 15 Kurzfilmen sollte Firelight Spielbergs erstes Werk mit Ton und in Spielfilmlänge werden. Firelight ist inspiriert durch die meist sternenklaren Nächte Arizonas und den zahlreichen dort zu sehenden Sternschnuppen.
Der aufwendig gedrehte, 135 Minuten lange Science-Fiction-Film wurde zwischen Juni und Dezember 1963 zumeist an Wochenenden und Abenden realisiert. An den Dreharbeiten beteiligten sich, wie auch schon bei seinen vorherigen Kurzfilmen, zahlreiche Schulkameraden und Spielbergs Familienmitglieder. Die Innenaufnahmen wurden im elterlichen Haus von Spielberg und in der heimischen Garage gedreht.
Die Handlung und stereotypischen Charaktere des Films waren beeinflusst durch die in den 1950er Jahren populären Filmfiguren aus den B-Movies der Hammer Film Productions. Insbesondere gilt hier die britische Science-Fiction-Fernsehserie Quatermass II von 1955 und der aus der Reihe hervorgegangene Horrorfilm Feinde aus dem Nichts von 1957 als Vorbild für Spielbergs Firelight.
Mit Hilfe seines Vaters Arnold kreierte Spielberg zahlreiche optische Effekte, um die übernatürlichen Phänomene darzustellen. Zudem bauten sie eine Miniaturversion der fiktiven Stadt Freeport und fertigten für eine Stop-Motion-Sequenz einen Berg aus Pappmaché an. Hier trifft der mit einer Taschenlampe imitierte außerirdische Feuerschein auf Soldaten der Nationalgarde, Panzer und Jeeps.
Während der Dreharbeiten hatte Spielberg bei einem Besuch in den Universal Studios den über seinen Vater Arnold Spielberg hergestellten Kontakt zum Universal-Mitarbeiter Chuck Silvers aufgenommen, der ihm fortan als Mentor beratend zur Seite stand und bereits das außergewöhnliche Potential des jungen Filmemachers erkannte.
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