Omamamia

Omamamia (2012)

Nach dem Tod ihres Gatten soll sich Marguerita in ein Seniorenheim begeben, wo sie Freunde im eigenen Alter finden kann. Doch die betagte Dame denkt gar nicht daran, dem Folge zu leisten, sondern macht sich stattdessen auf nach Rom. Dort will sie eine Audienz beim Papst höchstpersönlich bekommen, denn schon zu lange trägt Marguerita eine Sünde mit sich herum. Einen ersten Zwischenstop macht sie jedoch bei ihrer Enkelin Martina, die angeblich im Süden als Au-Pair-Mädchen arbeitet, tatsächlich jedoch in wilder Ehe mit einem Musiker zusammenlebt. Als Marguerita herausfindet, dass eine Audienz beim Papst für Katholiken praktisch unmöglich ist und sie auch noch an den charmanten Lebemann Lorenz gerät, hat ihre Jagd nach dem päpstlichen Segen bald verheerende Konsequenzen. Marie und Martina, die ihrer Großmutter hinterhergereist sind, haben alle Hände voll zu tun, um das von Oma angerichtete Chaos wieder zu beseitigen.

Erscheinungsdatum
2012-11-01
TMDB
4.4 / 10 (9)
Laufzeit
1 Std. 43 Min.
Genres
Komödie
Regie
Tomy Wigand

Besetzung

Wissenswertes

Omamamia ist eine deutsche Filmkomödie des Regisseurs Tomy Wigand aus dem Jahr 2012. Der Film entstand nach einer Idee Claudia Casagrandes und basiert auf einem gemeinsamen Drehbuch der Autorinnen Gabriela Sperl und Jane Ainscough. Er erzählt von der rüstigen Auswanderin Marguerita, gespielt von Marianne Sägebrecht, die nach dem Tod ihres Gatten von Kanada nach Rom reist, um bei Papst Benedikt XVI. Vergebung für ein lange gehütetes Familiengeheimnis zu erbitten. Neben Sägebrecht traten Annette Frier, Miriam Stein, Giancarlo Giannini und Raz Degan vor die Kamera.

Hintergrund

Omamamia beruht auf Erinnerungen der italienischen Filmschaffenden Claudia Casagrande, deren in den 1960er Jahren nach Kanada ausgewanderte deutsche Großmutter Marianne sie nach dem Tod des Großvaters in Rom besuchte, um dort den Papst zu treffen. Eine rohe Version des Drehbuchs schickte Casagrande zunächst an Marianne Sägebrecht, die an dem Stoff Gefallen fand und Produzent Andro Steinborn mit seiner Produktionsfirma Arden Film ins Boot holte.

Die Dreharbeiten fanden unter dem Arbeitstitel Oma in Roma zwischen Mai und Juni 2011 in München und Italien statt. Obwohl der Film in Kanada und vornehmlich in Rom spielt, wurden viele Szenen in München gedreht. Die Papst-Audienz sowie alle Szenen, die innerhalb der Mauern des Vatikans spielen, wurden in der Münchner Residenz aufgenommen. Als Taverne von Figur Dino fungierte ein Ladenlokal im Münchner Stadtteil Haidhausen.

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