Sieben Tage

Sieben Tage (2025)

Seit sechs Jahren ist Maryam in ihrer Heimat inhaftiert. Als ihr ein siebentägiger, medizinischer Urlaub gewahrt wird, kann sie ihre Familie wiedertreffen. Ohne ihr Wissen haben ihr Bruder und ihr Ehemann einen Plan entworfen, um sie aus dem Iran zu schmuggeln. Für Maryam beginnt eine gefährliche Wanderung durch schneebedeckte Berge, die sie schließlich in die Türkei führt. Dort steht sie vor der Entscheidung: Möchte sie wirklich im sicheren Exil bleiben oder soll sie in ihre Gefängniszelle zurückkehren, um den Kampf für Gleichheit und Demokratie fortzusetzen?

Erscheinungsdatum
2025-05-15
TMDB
7.3 / 10 (8)
Laufzeit
1 Std. 53 Min.
Genres
Drama
Regie
Ali Samadi Ahadi

Besetzung

Wissenswertes

Sieben Tage ist ein Filmdrama von Ali Samadi Ahadi. Die Premiere der deutschen Produktion mit Vishka Asayesh in der Hauptrolle als iranische Menschenrechtsaktivistin auf Freigang erfolgte im September 2024 beim Toronto International Film Festival. Der Kinostart in Deutschland war Mitte Mai 2025.

Produktion

Regisseur Ali Samadi Ahadi war zuletzt unter anderem mit dem Animationsfilm Peterchens Mondfahrt im Kino zu sehen. Ahadi wurde 1972 in Täbris im Iran geboren und studierte Sozialwissenschaften, Design für elektronische Medien und Visuelle Kommunikation in Hannover und Kassel.

Die iranische Schauspielerin Vishka Asayesh spielt in der Hauptrolle Maryam, eine Menschenrechtsaktivistin auf Freigang. Sie ist die Nichte des im Januar 2014 verstorbenen Kameramanns Maziar Partow. Der ebenfalls in Teheran geborene Majid Bakhtiari, zuletzt in Filmen wie Morgen sind wir frei von Hossein Pourseifi und Rheingold von Fatih Akin zu sehen, spielt ihren Ehemann Behnam. Sina Parvaneh spielt Maryams Bruder Nima.

Der Film erhielt von der Film- und Medienstiftung NRW eine Produktionsförderung in Höhe von 290.000 Euro, von der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein in Höhe von 330.000 Euro, von HessenFilm und Medien in Höhe von 100.000 Euro und vom Deutschen Filmförderfonds in Höhe von 155.649 Euro.

Gedreht wurde in Hamburg und Georgien. Der deutsche Kameramann Mathias Neumann war bereits für Ahadis Pettersson-und-Findus-Filme und zuletzt für eine Reihe von Fernsehmehrteilern tätig.

Die Filmmusik komponierte der deutsche Musikproduzent und Keyboarder Ali N. Askin. Er ist besonders für seine Arbeit für Ahadis Teheran Tabu bekannt und war auch für seinen Film Peterchens Mondfahrt tätig. Das Soundtrack-Album mit insgesamt 14 Musikstücken wurde im Mai 2025 von Yatak Records als Download veröffentlicht. Die Musiker Sandro Friedrich (Ney) und Kioomars Musayyebi (Santur) wirkten dabei mit.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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