Der große Mandarin (1949)
Der weise Mandarin ist unzufrieden mit den männlichen Politikern, da sich diese seiner Meinung nach vor allem durch ihre Neigung zur Korruption auszeichnen. Um etwas zu tun rät er zwei Frauen, eine eigene Partei zu gründen. Sie tun, wie der Mandarin ihnen geheißen hat und können mit ihrer neuen Partei tatsächlich die Mehrheit erringen. Doch die Arbeit kommt nicht voran, denn es mangelt ihnen an eigener Programmatik. Es kommt zum großen Streit, den der Mandarin schlichten will. Er ruft alle Beteiligten zu sich in den Garten und ruft zu Vernunft und Versöhnung auf.
- Erscheinungsdatum
- 1949-02-18
- TMDB
- 7.5 / 10 (2)
- Laufzeit
- 1 Std. 45 Min.
- Regie
- Karl-Heinz Stroux
Besetzung
- Paul Wegener — Mandarin
- Carsta Löck — Schreiberin
- Käthe Haack — Mutter
- Christiane Felsmann — Tochter
- Hubert von Meyerinck — Beamter
- Rudolf Reiff
- Friedrich Siemers
- Clemens Hasse
- Karl Hellmer
- Hans Stiebner
- Herbert Weißbach
- Karl Hannemann
Wissenswertes
Der große Mandarin ist ein zeitsatirischer deutscher Spielfilm aus dem Jahre 1948 von Karl Heinz Stroux. In der Titelrolle ist Paul Wegener in seinem letzten Film zu sehen.
Produktionsnotizen
Der große Mandarin reiht sich in eine Reihe von zeitsatirischen Stoffen ein, die zur Drehzeit im Mangeljahr 1948, unmittelbar vor der Einführung der DM in den drei deutschen Westzonen, Konjunktur hatten: Berliner Ballade, Der Apfel ist ab und Der Herr vom andern Stern. Von diesen Produktionen war lediglich Stemmles Berliner Ballade ein Erfolg – sowohl bei der Kritik als auch beim Publikum.
Für Paul Wegener war Der große Mandarin nicht nur sein letzter Spielfilm, sondern zugleich sein einziger Nachkriegsfilm. Er selbst soll die Anregung zu diesem Stoff gegeben haben. Wegener galt als ein der chinesischen Philosophie und Kunst zugetaner Schauspieler. Bereits während der Dreharbeiten 1948 kränkelte er, die Uraufführung des Films am 18. Februar 1949 in Wiesbaden und den damit einhergehenden großen Misserfolg hat er nicht mehr erlebt.
Curt Riess schrieb dazu in seinem Erinnerungsband 'Das gibt‘s nur einmal':
Die szenischen Theaterdekorationen entwarf Herta Böhm, die Filmbauten stammen von Paul Markwitz. Für die Spezialeffekte zeichnete Theo Nischwitz verantwortlich. Schnittmeister Erwin Niecke arbeitete Karl Heinz Stroux auch als Regieassistent zu.
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