Eréndira

Eréndira (1983)

While Erendira, a beautiful teenage girl, has a surreal mystical vision, her grandmother's house catches on fire and burns to the ground. Her grandmother holds Erendira responsible and, in order to extract restitution from the girl, forces her into prostitution. Erendira's surreal mystical experiences continue while her grandmother grows rich from exploiting her.

Erscheinungsdatum
1983-06-01
TMDB
6.1 / 10 (18)
Laufzeit
1 Std. 43 Min.
Genres
Drama
Regie
Ruy Guerra

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 0 · Nominierungen: 1

Die unglaubliche und traurige Geschichte von der unschuldigen Eréndira und ihrer herzlosen Großmutter, auch bekannt unter dem Kurztitel Eréndira, ist eine 1982 entstandene Verfilmung der nahezu gleichnamigen Kurzgeschichte La increíble y triste historia de la cándida Eréndira y de su abuela desalmada des kolumbianischen Schriftstellers und Literaturnobelpreisträgers Gabriel García Márquez, der auch das Drehbuch schrieb. Unter der Regie von Ruy Guerra übernahmen Cláudia Ohana und Irene Papas die beiden Titelrollen. Der Film wurde erstmals am 14. Mai 1983 im Rahmen der Filmfestspiele in Cannes gezeigt. Seine deutsche Erstaufführung erlebte er am 17. Februar 1984.

Produktionsnotizen

Der Regisseur des Films Ruy Guerra und seine 19-jährige Hauptdarstellerin Cláudia Ohana waren zum Zeitpunkt der Dreharbeiten miteinander verheiratet. Kurz nach der Uraufführung des Films wurde das Ehepaar Eltern einer Tochter.

Der Film wurde an mehreren ländlichen (und überaus staubigen) Schauplätzen in Mexiko (San Luis Potosí, Veracruz, Zacatecas) sowie im Studio von Mexiko-Stadt gedreht.

Der zur Drehzeit gerade erst 15 Jahre alte Münchner und nachmalige Theaterschauspieler Oliver Wehe war der einzige Deutsche in der Filmbesetzung. Wehe war kurz zuvor mit der Rolle des jungen Felix Krull in Bernhard Sinkels Fernsehfassung von Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull bekannt geworden.

An der Ausstattung des Films arbeitete ein weiterer Deutscher, Rainer Schaper, mit.

Von deutscher Seite waren Regina Ziegler und das ZDF an der Produktion beteiligt.

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