Wilde Wasser

Wilde Wasser (1962)

Thomas, Sohn des Sägewerkbesitzers Mautner, interessiert sich mehr für Musik und Frauen als für die väterliche Firma. Seine neueste Bekanntschaft ist die junge Andrea Sternberg, die er aus dem Wildbach rettet und deren Vater auf dem Grundstück der Mautners ein Hotel errichten will. Nach einem Streit mit seinem Vater geht Thomas nach Bad Gastein, wo er gemeinsam mit Andrea und ihren Freunden ein verschwenderisches Leben führt. Geld dazu leiht ihm Andreas Vater, der so an Thomas' Grundstück herankommen will. Von Sternberg in die Enge getrieben, sieht sich Thomas gezwungen, zu seinem Vater zurückzukehren und ihm zu beichten.

Erscheinungsdatum
1962-10-26
TMDB
6.0 / 10 (3)
Laufzeit
1 Std. 36 Min.
Genres
Drama
Regie
Rudolf Schündler

Besetzung

Wissenswertes

Wilde Wasser ist ein deutsch-österreichischer Heimatfilm von Rudolf Schündler aus dem Jahr 1962. Erzählt wird die Geschichte eines verlorenen Sohnes, gespielt von Hans von Borsody, der nach einer Auszeit reumütig in sein Heimattal zurückkehrt. Marianne Hold spielt neben von Borsody die Hauptrolle im Film, Corny Collins, Ruth Stephan, Ingeborg Gruber, Friedrich Schoenfelder, Sieghardt Rupp, Beppo Brem und Heinrich Gretler sind in tragenden Rollen besetzt.

Produktion

Wilde Wasser entstand vom 17. Juli bis zum 22. August 1962 in Bad Gastein, Bad Hofgastein und Umgebung. Das erste Treffen von Thomas und Magdalena wurde in der Böcksteiner Kirche „Maria zum guten Rat“ gedreht.

Der Hauptausschuss der FSK gab den Film durch Mehrheitsbeschluss ursprünglich erst ab 18 frei. Die Prüfer bezeichneten ihn als „Heimatschnulze“ sowie als „kitschig, also unecht und lebensfremd“. Er gebe sich „zwar oberflächlich edel“, erleichtere jedoch bei Jugendlichen eine „Meinungsbildung über Liebe und Sex in der Richtung, die verantwortungsbewusste Erwachsenen verhindern müssten.“ Der Arbeitstitel des Films lautete Wenn die Schwalben heimwär…

Der Film kam am 26. Oktober 1962 in zahlreichen Städten per Massenstart ins Kino.

Alive gab den Film am 5. August 2011 innerhalb der Reihe Pidax Film-Klassiker auf DVD heraus.

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