Schwarzer Freitag

Schwarzer Freitag (1940)

Black Friday

Als sein Freund Professor Kingsley bei einem Schußwechsel von Gangstern von deren Auto überfahren wird, trägt er einen schweren Gehirnschaden davon, der im Krankenhaus nicht behandelt werden kann, so daß sich Dr.Ernest Sovac einer radikal experimentellen Methode bedienen muß: die geschädigten Teile von Kingsleys Gehirn ersetzt er durch identische Teile des Gangsters Red Cannon, der bei dem Schußwechsel ebenfalls irreparabel verletzt wurde. Der Eingriff gelingt, doch jetzt hat Kingsley wechselnde Persönlichkeiten...

Erscheinungsdatum
1940-02-29
TMDB
6.0 / 10 (64)
Laufzeit
1 Std. 10 Min.
Genres
Science Fiction, Krimi, Horror, Mystery, Drama
Regie
Arthur Lubin

Besetzung

Wissenswertes

Schwarzer Freitag ist ein US-amerikanischer Horrorfilm der Universal-Studios, der 1939 von Arthur Lubin inszeniert wurde. Uraufgeführt wurde der Film am 29. Februar 1940 in Chicago. In Deutschland wurde der Film erstmals am 9. Juni 1973 als Fernseh-Premiere in der ARD gezeigt.

Hintergrund

Die B-Produktion der Universal Pictures hatte ein geschätztes Budget von 125.750 US-Dollar, da Regisseur Lubin sich nicht an den tariflich vorgeschriebenen 8-Stunden-Tag hielt und damit 5.000 US-Dollar unter dem vom Produktionsstudio erteilten Budget blieb. Die Dreharbeiten an diesem Film dauerten knapp drei Wochen.

Eigentlich war Bela Lugosi für die Rolle des Dr. Sovac und Boris Karloff für die Rolle des Prof. Kingsley vorgesehen. Karloffs Darstellung des Gangsters entsprach allerdings nicht den Vorstellungen des Regisseurs, er wurde durch Stanley Ridges ersetzt. Karloff bekam die Rolle des Sovac, und Lugosi musste sich mit der kleineren Rolle des Frank Marney begnügen.

Für die Ausstattung des Filmes war der spätere zweifache Oscar-Gewinner Russell A. Gausman verantwortlich. Auch der Spezialeffekt-Designer John P. Fulton gewann den Oscar später dreimal. Im Jahr der Produktion dieses Filmes gewann der Ton-Ingenieur Bernard B. Brown einen Oscar. Schon mit einem Oscar ausgezeichnet war Komponist Charles Previn, der für diesen Film mehrere Begleitmusiken schrieb.

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