Das Gespenst

Das Gespenst (1982)

Die lebensgroße Christusfigur, der 42. Herrgott einer bayrischen Klosterkirche, steigt vom Kreuz und wird an der Seite der Oberin des Klosters zum Ober, mit der er durch Bayern zieht. Er trifft hier auf die Polizei, Münchner Passanten, einen Bischof und weitere Personen. Er verwandelt sich wiederholt in eine immer schwächer werdende Schlange, um am Ende, im Schnabel der in einen Greifvogel verwandelten Oberin, in die Lüfte zu steigen.

Erscheinungsdatum
1982-10-30
TMDB
6.8 / 10 (6)
Laufzeit
1 Std. 24 Min.
Genres
Drama
Regie
Herbert Achternbusch

Besetzung

Wissenswertes

Das Gespenst ist ein Schwarzweißfilm von Herbert Achternbusch aus dem Jahre 1982. In der tragikomischen Satire behandelt Achternbusch den Konflikt des wiedergekehrten Jesus mit der heutigen Welt. Der Blasphemievorwurf gegen den Skandalfilm führte zu einer vorübergehenden Verweigerung der Freigabe durch die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und zur Reduzierung der zugesagten Filmförderung durch BRD-Bundesinnenminister Friedrich Zimmermann.

Trivia

Die Episode vom vermeintlichen Zauberer, der einen heimkehrenden Hausherrn auf Kosten seiner ungetreuen Ehefrau von seinen Fähigkeiten überzeugt, findet sich mit geringfügigen Abweichungen bereits im Märchen Der kleine Klaus und der große Klaus.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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