Die steinerne Blume (1946)
Каменный цветок
Der Hirtenknabe Danilo erlernt bei einem alten Meister die Kunst des Malachitschneidens. Eines Tages sollen beide eine Malachitschatulle anfertigen. Als dem alten Meister die Kräfte versagen, vollendet Danilo die Arbeit und wird letztlich als Meister anerkannt. In überschwänglicher Freude über die schöne Schatulle bestellt die Gutsherrin bei ihm nun einen steinernen Kelch, der die Gestalt einer natürlichen Blume haben soll. Danilo investiert all sein Können in diese Arbeit und strebt nach absoluter Vollendung. Da erinnert er sich an die sagenhafte steinerne Blume - und daran, dass demjenigen, der sie findet, auch das verborgene Geheimnis der Kunst offenbart wird. Am Abend seiner Hochzeit erfährt Danilo schließlich den Weg zur steinernen Blume. Dieser führt in das Reich der Bergkönigin...
- Erscheinungsdatum
- 1946-04-28
- TMDB
- 6.3 / 10 (20)
- Laufzeit
- 1 Std. 17 Min.
- Genres
- Fantasy, Familie, Liebesfilm
- Regie
- Александр Птушко
Besetzung
- Владимир Дружников — Danilo
- Екатерина Деревщикова — Katya
- Тамара Макарова — Khozyayka Medhoy Gori
- Михаил Трояновский — Prokopych
- Михаил Яншин — Severyan
- Алексей Кельберер — Grandfather Slyshko
- Серафим Зайцев — Yefimka
- Лидия Дейкун — Vikoriha
- Николай Орлов — Old master
- Степан Каюков — Merchant (uncredited)
- Аркадий Цинман — Merchant (uncredited)
Wissenswertes
Die steinerne Blume ist ein sowjetischer Märchenfilm von Alexander Ptuschko aus dem Jahr 1946.
Produktion
Die steinerne Blume beruht auf Legenden und Erzählungen aus dem Ural, die Pawel Baschow in dem Band Die Truhe aus Malachit (Малахитовая шкатулка) zusammengetragen hatte. Baschow war auch am Drehbuch des Films beteiligt. Dasselbe Märchen diente als Vorlage für das Ballett Die steinerne Blume op. 118 (1950, Uraufführung 1954) von Sergej Prokofjew. Die Arbeit am Film begann 1945 und dauerte bis 1946.
Die steinerne Blume erlebte am 28. April 1946 in der Sowjetunion seine Premiere und kam am 8. April 1947 in Berlin als deutsche Erstaufführung in die Kinos, wobei er im Original mit Untertiteln gezeigt wurde. „Der russische Farbfilm brachte in Berlin eine organisatorische Neuerung, die viel besprochen und allgemein begrüßt wird.
Zwar bezeichnete Der Spiegel den Film als ersten russischen Farbfilm, doch erschien bereits 1936 mit Nachtigall, kleine Nachtigall (Груня Корнакова) der erste kolorierte sowjetische Film.
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