Das ausschweifende Leben des Marquis de Sade (1969)
De Sade
Im Film blickt der soeben aus einer Irrenanstalt geflohene de Sade auf sein Leben zurück. Er erinnert sich an seine Jugendzeit, als ihn ein Mädchen auf Geheiß seines Onkels, eines Geistlichen, regelmäßig ausgepeitscht. Er beginnt, seine Züchtigung zu genießen und feiert bald selbst ausschweifende Orgien. Als er aufgrund seines freizügigen Verhaltens ins Gefängnis geworfen wird, verfasst er erste obrigkeitskritische Schriften. Wieder in Freiheit heiratet er, trachtet aber gleichzeitig schon nach der Schwester seiner Ehefrau.
- Erscheinungsdatum
- 1969-08-27
- TMDB
- 3.4 / 10 (18)
- Laufzeit
- 1 Std. 53 Min.
- Genres
- Drama, Historie, Thriller
- Regie
- Cy Endfield
Besetzung
- Keir Dullea — Marquis de Sade
- Senta Berger — Anne de Montreuil
- Lilli Palmer — Mme. de Montreuil
- Anna Massey — Renée de Montreuil
- Sonja Ziemann — La Beauvoisin
- Christiane Krüger — Laura
- Uta Levka — Rose Keller
- Barbara Stanek — Colette
- Susanne von Almassy — Marquis' Mother
- Friedrich Schoenfelder — Marquis' Father
- Herbert Weißbach — M. de Montreuil
- Heinz Spitzner — Inspector Marais
Wissenswertes
- Gedreht in: Berlin und Bayern
Das ausschweifende Leben des Marquis de Sade ist ein amerikanisch-deutsches Filmdrama aus dem Jahre 1969 mit Keir Dullea in der Titelrolle sowie Senta Berger, Lilli Palmer und Sonja Ziemann als seine Partnerinnen.
Produktion
Das ausschweifende Leben des Marquis de Sade wurde vom 21. Oktober 1968 bis zum 16. Januar 1969 in Deutschland gedreht. Die wenigen Außenaufnahmen entstanden nahe der Veste Coburg, die Atelierszenen in Artur Brauners CCC-Filmstudios in Berlin. Die Uraufführung war am 27. August 1969 in Hollywood, die deutsche Erstaufführung am 28. August 1970.
Die deutsche Herstellungsleitung hatte Peter Hahne, die Filmbauten entwarf Hans-Jürgen Kiebach. Keir Dullea erhielt die Hauptrolle aufgrund des großen Erfolges, den er unmittelbar zuvor mit Stanley Kubricks Science-Fiction-Filmklassiker 2001: Odyssee im Weltraum gehabt hatte.
Für Sonja Ziemann und Susanne von Almassy war dies ihr letzter Kinofilm. Mehrere Jungaktricen absolvieren in diesem Streifen bei de Sades Jagd durch die Betten sowie in den Orgienszenen kurze Nacktauftritte, darunter Christiane Krüger, Barbara Stanek und Uta Levka.
Das Gros der Orgienszenen ist mit einem Rotfilter aufgenommen worden.
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