Paradies: Hoffnung

Paradies: Hoffnung (2013)

Der dritte Teil von Ulrich Seidls „Paradies“-Trilogie

Teresa fliegt nach Kenia, um sich zu entspannen und sich vielleicht zu verlieben. Ihre Tochter Melanie verbringt ihre Ferien in einem Diät-Camp im Wechselgebirge. Sport, Ernährungsberatung und wilde Kissenschlachten mit anderen Jugendlichen gehören zu ihrem Ferien-Alltag, aber auch Frust wegen des eigenen Körpers und Langeweile. Sie raucht die erste Zigarette ihres Lebens und trifft auf ihre erste große Liebe: einen 40 Jahre älteren Arzt. Der Arzt leitet das Camp und lässt die Schwärmerei des Mädchens zu, auch wenn er weiß, dass dieses Verhältnis nicht sein darf. Teresa will den älteren Mann um jeden Preis verführen und ist verzweifelt, als sie an die Grenzen ihrer Möglichkeiten stößt. Sie ist hin- und hergerissen zwischen der Leidenschaft zu dem Arzt, von dem sie sich Zuneigung erhofft, und dem beträchtlichen Altersunterschied zwischen ihnen beiden.

Erscheinungsdatum
2013-02-22
TMDB
6.2 / 10 (135)
Laufzeit
1 Std. 32 Min.
Genres
Drama
Regie
Ulrich Seidl
Filmreihe
Paradies Filmreihe

Besetzung

Wissenswertes

  • Gedreht in: Österreich

Paradies: Hoffnung ist ein Film des österreichischen Regisseurs Ulrich Seidl aus dem Jahr 2013. Er handelt von einer pummeligen 13-Jährigen, die in den Sommerferien ein Diätcamp besucht und sich das erste Mal verliebt. Der Film ist der letzte Teil von Seidls Paradies-Trilogie. Seine Premiere hatte er im Wettbewerb der 63. Berlinale.

Produktion, Hintergrundinformationen

Das Paradies-Projekt sollte ursprünglich nur einen Spielfilm mit drei Handlungssträngen umfassen. Erst im Laufe der Postproduktion entschied sich Seidl, die Geschichten auf drei Filme aufzuteilen. Die Titel der Filme erinnern sowohl an die drei theologischen Tugenden als auch an das Drama Glaube Liebe Hoffnung von Ödön von Horváth. In einem Interview verweist Seidl zumindest darauf, dass letzterer ihn in seiner Jugend sehr begeistert hat.

Der Film hatte seine Premiere am 8. Februar 2013 im Rahmen des Wettbewerbs der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Im Jahr zuvor waren bereits Paradies: Liebe im Wettbewerb von Cannes und Paradies: Glaube im Wettbewerb von Venedig gezeigt worden.

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