Feiern (2006)
Feiern zeigt sie dabei, verschwitzt, verstört und überglücklich. Feiern lässt die Menschen erzählen, die ihr Leben der Musik, den Clubs und den Drogen widmen. Es sind kaputte Geschichten und Geschichten voller Zärtlichkeit. Alle erzählen von der Suche nach Glück - dem Moment kollektiver Ekstase, der richtigen Platte zur richtigen Zeit, dem 8-Stunden-Gespräch mit einem Unbekannten, der über Nacht zum besten Freund wird, dem Gefühl im Darkroom eines Clubs nichts anderes zu sein als ein Stück Fleisch das benutzt wird. Gespräch für Gespräch wird Feiern zum Familienporträt, zur melancholischen Hommage an eine Subkultur, die solange feiert, bis der Husten zur Lungenentzündung und der Blackout zur Psychose wird. In Berlin könne man mit einem Löffel auf einen Kochtopf schlagen; solange es im Rhythmus wäre, würde niemand nach Hause gehen. Lächelnd gibt er seinen Freunden einen Ratschlag mit auf den Weg: Don't forget to go home.
- Erscheinungsdatum
- 2006-06-06
- TMDB
- 8.7 / 10 (3)
- Laufzeit
- 1 Std. 21 Min.
- Genres
- Dokumentarfilm
- Regie
- Maja Classen
Wissenswertes
Feiern – Don’t forget to go home ist ein Dokumentarfilm zu elektronischer Tanzmusik aus dem Jahre 2006. Der Film wurde von Maja Classen in Deutschland produziert.
Produktion und Veröffentlichung
Der Film entstand 2006 unter der Regie von Maja Classen. Die Kamera führte Andreas Bergmann und für den Schnitt war Sylke Rohrlach verantwortlich. Der Text des Films wurde von Rainald Goetz geschrieben.
Premiere des Films war am 22. März 2006 im Babylon-Kino in Berlin. Danach wurde es bei mehreren Filmfestivals gezeigt, darunter achtung berlin - new berlin film award und das 44. Gijón International Film Festival in Spanien. Am 3. November 2006 erschien der Film unter dem Titel Feiern auf DVD bei interGroove Tonträger VertriebsGmbH mit einer Freigabe ab 16 Jahren.
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