Rapunzel oder der Zauber der Tränen

Rapunzel oder der Zauber der Tränen (1988)

Rapunzel wächst bei ihrer Stiefmutter, einer Zauberin, auf. Diese hält sie in einem hohen Turm versteckt. »Rapunzel, lass dein Haar herunter!« ruft sie jedes Mal, um in den Turm zu gelangen. Rapunzel lässt daraufhin mit Hilfe einer Spindel ihren langen Zopf zu Boden. Als dies ein junger Prinz beobachtet, will er es auch versuchen. Verkleidet verschafft er sich heimlich Zutritt zum Turm. Doch bald schon kommt die Stiefmutter dahinter und zerstört das junge Glück. Beim Sturz aus dem Turm verliert der Prinz sein Augenlicht. Rapunzel wird im Turm eingemauert. Auf dem Schloss wird unterdessen die längst beschlossene Hochzeit des Prinzen vorbereitet. Mit Hilfe des Zaubers der Tränen finden Rapunzel und der Prinz dennoch zueinander.

Erscheinungsdatum
1988-12-26
TMDB
6.7 / 10 (5)
Laufzeit
1 Std. 24 Min.
Genres
TV-Film, Familie, Fantasy
Regie
Ursula Schmenger

Besetzung

Wissenswertes

Rapunzel oder Der Zauber der Tränen ist ein von der DEFA hergestellter Märchenfilm der Regisseurin Ursula Schmenger aus dem Jahr 1988, der im Auftrag des Fernsehens der DDR realisiert wurde. Er ist die erste deutsche Filmproduktion des Märchens Rapunzel der Brüder Grimm.

Trivia

Derselbe lange, blonde Zopf, mit dem Rapunzel sowohl den Prinzen als auch die Zauberin in den Turm hob, wurde in einer weiteren Rapunzelverfilmung aus dem Jahr 2009 ein zweites Mal verwendet.

Diese Rapunzelverfilmung ist nach dem Film Die Gänsehirtin am Brunnen (1979) die zweite Zusammenarbeit von Regisseurin Ursula Schmenger und Christine Schorn, die im Film die Rolle der Zauberin übernahm.

Sylvia Wolff, die die Titelrolle mimte, beendete 1997 ihre Schauspielkarriere. Dieser Märchenfilm blieb bis heute ihre einzige Leinwanddarbietung.

Die Trickaufnahmen des Films stammen - wie auch bei Schneeweißchen und Rosenrot, Die vertauschte Königin und Olle Hexe - von Kurt Marks.

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