Canaris

Canaris (1954)

Admiral Wilhelm Canaris leitet von 1937 bis 1944 die deutsche Abwehr in Berlin. Als mächtiger Mann hat er einige Rivalen; so will Reinhard Heydrich, Leiter des Reichssicherheitshauptamtes, auch die Abwehr unter seine Kontrolle stellen. Canaris plagen noch andere Probleme: Er erkennt immer mehr die Unmenschlichkeit der Hitler-Diktatur und beginnt, an ihr zu zweifeln. Er knüpft Kontakte mit den Widerständlern um Claus Graf Schenk von Stauffenberg. Nach dem missglückten Hitler-Attentat am 20. Juli 1944 wird Canaris seines Amtes enthoben. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs kann man Wilhelm Canaris seine Verbindungen zu den Attentätern nachweisen und er wird hingerichtet.

Erscheinungsdatum
1954-12-29
TMDB
6.7 / 10 (12)
Laufzeit
1 Std. 52 Min.
Genres
Kriegsfilm, Drama
Regie
Alfred Weidenmann

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 4 · Nominierungen: 6. Darunter: Deutscher Filmpreis/Bester Spielfilm; Deutscher Filmpreis/Beste männliche Nebenrolle; Deutscher Filmpreis/Beste Regie; Deutscher Filmpreis/Bestes Drehbuch

Canaris ist eine deutsche Filmbiographie aus dem Jahr 1954. Im Mittelpunkt steht Admiral Wilhelm Canaris, der Leiter des deutschen Militär-Geheimdienstes während des Zweiten Weltkriegs. Alternativtitel ist Admiral Canaris – Ein Leben für Deutschland.

Produktionsnotizen

Der Film entstand im Ufa-Atelier Berlin-Tempelhof, auf Seeschloss Pichelsberg und im Studio der CCC-Film in Berlin-Spandau. Die Außenaufnahmen wurden in Berlin, Hamburg und Kiel gedreht. Die Bauten schufen Rolf Zehetbauer und Albrecht Hennings, die Produktionsleitung lag in den Händen von Emile J. Lustig und Werner Drake. Uraufführung war am 30. Dezember 1954, im Theater am Aegi in Hannover.

Ein Ausschnitt aus der Wochenschau, der die jubelnde Bevölkerung beim Einmarsch Hitlers in Wien 1938 zeigte, musste auf Intervention der FSK und des Auswärtigen Amtes wegen befürchteter ungünstiger Auswirkungen bei der Präsentation des Filmes im Ausland entfernt werden.

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