Shoppen

Shoppen (2007)

Weil man reden können muss, um die große Liebe zu finden.

Shoppen erzählt die Geschichte von 18 Singles, die an einem „Speed-Dating“ teilnehmen. Ein Kennenlern-Event, bei dem fremde Menschen im Fünf-Minuten-Takt einander vorstellen. Im Rennen gegen den Sekundenzeiger geht es darum, sich optimal zu verkaufen. Neun Frauen treffen auf neun Männer. Alle suchen einen Partner. Damit sind die Gemeinsamkeiten erschöpft. Es geht um Cappuccino, Allergien und Konsumverhalten, um Linienbusse, Dieselrussfilter, Obstkisten, unfruchtbare und fruchtbare Tage, um Schnäppchen und Designerstücke und um das Alleinsein. Es bleibt keine Zeit zimperlich zu sein, schließlich geht es darum, die Liebe des Lebens zu finden. Ein treffendes und sehr humorvolles Portrait einer neuen Singlegeneration. Dass sich hinter der glänzenden Fassade der hippen Großstadt-Singles immer noch die Hoffnung auf die große, romantische Liebe versteckt und man sich deshalb auch mal ziemlich aus dem Fenster lehnen muss, zeigt Shoppen auf sehr amüsante und intelligente Weise.

Erscheinungsdatum
2007-05-02
TMDB
6.0 / 10 (31)
Laufzeit
1 Std. 31 Min.
Genres
Komödie, Drama
Regie
Ralf Westhoff

Besetzung

Wissenswertes

Shoppen ist ein deutscher Spielfilm des Regisseurs Ralf Westhoff, der 2007 in die Kinos kam. Der Ensemblefilm zeigt 18 Frauen und Männer und ihre Versuche, bei einem Speed-Dating neue Beziehungspartner zu finden.

Hintergrund

Der Regisseur Ralf Westhoff lernte das Produzentenduo Florian Deyle und Martin Richter im Jahr 2003 bei der Verleihung des Starter-Filmpreises der Stadt München kennen, wo Westhoff eine Auszeichnung für seinen Kurzfilm Der Plan des Herrn Thomaschek erhielt.

Die Finanzierung des Films begann Anfang 2006. Fördermittel zur Umsetzung von Shoppen kamen vorwiegend vom FilmFernsehFonds Bayern, während der Bayerische Rundfunk sich als Koproduzent an dem Projekt beteiligte. Deyle und Richter als Geschäftsführer von Drife Productions entschlossen sich wiederum, auf ihre Gage zugunsten der Kostenreduzierung zunächst zu verzichten.

Die Dreharbeiten fanden an nur 20 Tagen im Juni 2006 statt – inmitten der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Während ein Großteil aller Filmproduktionen die Drehs unterbrach oder auf die Zeit nach der Meisterschaft verschob, entschied sich die Crew trotz erschwerter Drehgenehmigungen sowie wiederkehrender Fan-Gesänge und Hupkonzerte, ihren Drehplan auf die WM abzustimmen.

Bereits in der Vorproduktion hatten Deyle und Richter darüber beraten, in welchem Rahmen der fertige Film präsentiert werden sollte. Früh einigte man sich auf die Internationalen Hofer Filmtage, welche alljährlich im Oktober stattfinden.

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