Raskolnikow

Raskolnikow (1923)

Der Student Raskolnikow, der einen Artikel über Gesetze und Verbrechen geschrieben hat und die These aufstellt, dass außergewöhnliche Menschen Verbrechen begehen können, wenn ihr Handeln zum Wohle der Menschheit notwendig ist, ermordet auch eine alte Frau, die ein schiefes Leihhaus betreibt wie ihre Schwester, die den Fehler machte, sie zur falschen Zeit zu besuchen. Er wird des Verbrechens verdächtigt, aber jemand anderes gesteht den Mord.

Erscheinungsdatum
1923-10-26
TMDB
6.7 / 10 (13)
Laufzeit
2 Std. 22 Min.
Genres
Drama
Regie
Robert Wiene

Besetzung

Wissenswertes

  • Basiert auf: Schuld und Sühne

Raskolnikow ist ein deutscher Spielfilm von Robert Wiene aus dem Jahre 1923. Er ist im Stil des Expressionismus gehalten und folgt im Wesentlichen seiner Vorlage, dem Roman Schuld und Sühne von Fjodor Dostojewski.

Hintergrund

Raskolnikow ist nach Das Cabinet des Dr. Caligari und Genuine Robert Wienes dritter expressionistischer Film und gleichzeitig der zweite Höhepunkt seines Schaffens. Die Bauten stammen von Andrej Andrejew, der ein verwinkeltes und verzerrtes Dekor im Stil des Caligari-Films entwarf. Die Schauspieler entstammen allesamt dem Moskauer Künstlertheater MChAT von Stanislawski.

Der Film hatte sieben Akte und durch seine Länge von 3168 Metern eine Laufzeit von mehr als zwei Stunden (bei einer Bildfrequenz von 20 Bildern pro Sekunde).

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