Girlfriend Experience - Aus dem Leben eines Luxus-Callgirls (2009)
The Girlfriend Experience
Chelsea ist ein Luxus-Callgirl in Manhattan, das zweitausend Dollar pro Stunde verdient. Ihre Spezialität: Sie behandelt ihre Kunden nicht als Freier, sondern wie Freunde - sie bietet ihnen eine „Girlfriend Experience“. Chelsea fühlt sich finanziell unabhängig von ihrem Freund Chris, dem als Fitnesstrainer nicht gerade großer finanzieller Erfolg vergönnt ist. Doch dann bekommt er ganz andere Sorgen, denn Chelsea will ihn für einen verheirateten Geschäftsmann verlassen.
- Erscheinungsdatum
- 2009-05-22
- TMDB
- 5.1 / 10 (359)
- Laufzeit
- 1 Std. 13 Min.
- Genres
- Drama
- Regie
- Steven Soderbergh
Besetzung
- Sasha Grey — Chelsea / Christine
- Chris Santos — Chris
- Philip Eytan — Phillip
- Peter Zizzo — Zizzo
- Ron Stein — Vegas Buddy #1
- Marshall Gilman — Vegas Buddy #2
- Michael Roberts — Vegas Buddy #3
- Jim Kempner — Art Gallery Owner
- David Levien — David
- Mark Jacobson — Interviewer
- Alan Milstein — Pete
- Ted Jessup — Chatty 'John'
Wissenswertes
- Gedreht in: New York City
Girlfriend Experience – Aus dem Leben eines Luxus-Callgirls ist ein Drama von Steven Soderbergh. Die Premiere fand 2009 beim Tribeca Film Festival statt. Davor wurde beim Sundance Film Festival 2009 ein rough cut gezeigt. Der Film zeigt den Alltag einer Escort-Dame im Oktober 2008, also während der großen Rezession und kurz vor der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2008.
Produktion
Es wurde nur ein geringes Budget von 1,7 Millionen Dollar eingesetzt. Dabei wurden nicht professionelle Schauspieler engagiert und der Film wurde in nur 16 Tagen abgedreht. Die Dialoge sind teilweise improvisiert. Obwohl die Idee zu dem Film schon drei Jahre zurücklag, nahm Soderbergh die politischen und ökonomischen Umwälzungen während des Drehs im Oktober 2008 gerne mit auf.
Für die frühere Pornodarstellerin Sasha Grey war es der erste Kinofilm, in dem sie mitspielte. Steven Soderbergh wurde auf sie durch einen Artikel des Los Angeles Magazine über sie aufmerksam. Er fand es interessant, wie Sasha Grey über die Pornoindustrie geredet hatte. Sie hatte klare Vorstellungen davon und konkrete Pläne, was sie darin machen und erreichen wollte.
Soderbergh entschloss sich, keine expliziten Sexszenen in den Film aufzunehmen, weil gerade diese bei Escorts gewöhnliche und identische Erfahrungen darstellen, wohingegen die darüber hinausgehende Escort-Arbeit individuell ist.
Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.
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