Jahreszeiten - Iklimler

Jahreszeiten - Iklimler (2006)

İklimler

Der Archäologe Isa und die Fernsehproduzentin Bahar verbringen einen gemeinsamen Sommer-Urlaub. Doch auch die Hitze kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass ihre Beziehung an einem Nullpunkt angekommen ist. In ihre Beziehung ist Sprachlosigkeit eingekehrt, in ihren Gesten liegt Hilflosigkeit. Bei einem Abendessen mit Freunden provoziert Bahar einen Eklat. Die aufgestaute Spannung kulminiert am darauf folgenden Tag und mündet in der Trennung. Zurück in Istanbul lässt Isa seine alte Affäre mit Serap wieder aufleben und Bahar stürzt sich in die Arbeit. Für die Dreharbeiten zu einer Fernsehproduktion im Osten der Türkei, verlässt sie Istanbul für längere Zeit. Als Isa davon erfährt, lässt ihm diese Nachricht keine Ruhe und kurzentschlossen reist er ihr hinterher. Er bereut seine Entscheidung und versucht seine Liebe retten. (moviepilot.de)

Erscheinungsdatum
2006-09-07
TMDB
6.8 / 10 (163)
Laufzeit
1 Std. 37 Min.
Genres
Drama
Regie
Nuri Bilge Ceylan

Besetzung

Wissenswertes

Der türkische Spielfilm Jahreszeiten – İklimler aus dem Jahre 2006 ist ein Beziehungsdrama des Filmautors Nuri Bilge Ceylan. Er schrieb, produzierte und inszenierte den Film und spielte die männliche Hauptrolle, während seine Ehefrau Ebru Ceylan die weibliche Hauptfigur gab. Geschildert wird, über Gesten, Blicke und Details in langen, ruhigen Einstellungen, ein Paar in Trennung, verschlossene Menschen, die sich anderen nicht mitteilen können. Das Werk lief im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes 2006, wo es den FIPRESCI-Kritikerpreis erhielt.

Hintergrund

Der Originaltitel İklimler bedeutet wörtlich nicht „Jahreszeiten“, sondern „Klimata“. Die Handlung spielt sich im Sommer, Herbst und Winter ab, hingegen ist die vierte Jahreszeit nur präsent im Namen der Protagonistin, Bahar, der auf Türkisch Frühling bedeutet.

Der erste Teil des Films ist im Küstenort Kaş angesiedelt, der winterliche Teil im östlichen Ağrı. Beim Gebäude, das in der letzten Sequenz in der Landschaft zu sehen ist, handelt es sich um den Ishak-Pascha-Palast, unweit der Grenze zum Iran.

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