Jüdisches Glück

Jüdisches Glück (1925)

Еврейское счастье

Die Geschichte von Menachem Mendel aus dem ukrainischen Schtetl Berdytschiw. Er hat große Träume, aber keinen beruflichen Erfolg. Schließlich versucht er sich als Schadchen, wie im Jiddischen die Heiratsvermittler heißen… – Alexander Granowskijs Stummfilm (1925) ist ein einmaliges Dokument der jüdisch-ukrainischen Kulturgeschichte, gedreht an Originalschauplätzen. (Text: arte)

Erscheinungsdatum
1925-11-12
TMDB
5.6 / 10 (10)
Laufzeit
1 Std. 22 Min.
Genres
Liebesfilm, Komödie
Regie
Алексей Грановский

Besetzung

Wissenswertes

Jüdisches Glück ist ein Stummfilm von Alexander Granowski aus dem Jahr 1925. Er war der einzige Film in der Sowjetunion, der mit jiddischen Schauspielern gedreht wurde.

Produktion

Jüdisches Glück war ein einmaliger Film in der Sowjetunion, der fast ausschließlich von Akteuren der jiddischsprachigen Theaterszene in der Sowjetunion bestritten wurde. Das Drehbuch schrieben die bekannten jüdischen Autoren Isaak Babel und Isaak Feinerman. Babel verfasste auch die russischen Zwischentitel.

Regisseur Alexander Granowski und die Schauspieler kamen aus dem Staatlichen Jüdischen Theater Moskau, Regieassistent war Grigori Gritscher-Tscherikower (russ.: Григорий Гричер-Чериковер), der auch am Drehbuch beteiligt war. Die Ausstattung besorgte Natan Altman. Die Außenaufnahmen entstanden in Odessa und im jüdischen Schtetl von Berditschew im ehemaligen Ansiedlungsgebiet der Juden in der Ukraine.

Jüdisches Glück kam im November 1925 in die Kinos. Der Film war einer der ersten jiddischen Filme aus sowjetischer Produktion, die auch in den USA gezeigt wurden. Außer in Russland und Polen wurde er auch in Deutschland und Frankreich aufgeführt. Ferner lief er auch in Ungarn und in China.

Die im Bundesfilmarchiv unter der Archivsignatur 29088 vorhandene Kopie hat eine Länge von 1864 Metern.

Beim National Center for Jewish Film in Waltham, Massachusetts ist Jidische Glikn 1991 in restaurierter Fassung auf DVD erschienen.

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