Gribiche

Gribiche (1926)

Gribiche, a young boy whose mother is a war widow, gets adopted by a rich woman. She wants to turn him into a perfect gentleman, but soon he feels unhappy.

Erscheinungsdatum
1926-04-02
TMDB
6.2 / 10 (13)
Laufzeit
1 Std. 53 Min.
Genres
Drama
Regie
Jacques Feyder

Besetzung

Wissenswertes

Heimweh nach der Gasse ist der deutsche Titel des französischen Stummfilmdramas Gribiche, das Jacques Feyder 1925 mit dem jungen Jean Forest in der Titelrolle für Alexandre Kamenkas Gesellschaft Les Films Albatros inszenierte. Das Drehbuch dazu verfasste er selbst. Vorlage war eine Erzählung von Frédéric Boutet.

Hintergrund

Der Spitzname Gribiche, den der Junge Antoine Belot trägt, ist nach dem Namen einer säuerlichen Soße gebildet, die man in der französischen Küche aus hartgekochtem Eigelb, Kapern, Gurken, Senf, Essig und Öl bereitet und zu Kalbskopf oder Sülzen, aber auch zu Fischgerichten, Krebsen oder anderen Schalentieren serviert.

Lenny Borger schrieb über das Projekt: “Feyder konzipierte das Projekt als ein Vehikel für Jean Forest, den Jungen aus Montmartre, den er entdeckt hatte und 1922 in Crainquebille und später noch in Visages d’enfants besetzte – drei Filme von unterschiedlicher Ambition, alle erleuchtet von einem der berührendsten Kinderschauspieler der Stummfilmära”.

Das Bühnenbild entwarf Lazare Meerson, die Aufnahmen leiteten Basile Kourotchkine und Basile Zriatchikoff. Henri Chomette assistierte der Regie. Die Photographie besorgten Maurice Desfassiaux und Maurice Forster.

Gribiche wurde in Paris am 26. März 1926 uraufgeführt. In die Kinos kam der Film dann ab dem 2. April 1926. Auch in Deutschland kam er 1926, hier als Heimweh nach der Gasse, heraus, in Österreich 1927 unter dem Titel Die aus erster Ehe. Am 22. Dezember 1928 erlebte er als Mother Of Mine seine amerikanische Premiere.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

Empfohlen