Galgenvögel (1929)
Hell's Heroes
Three bank robbers on the run happen across a woman about to give birth in an abandoned covered wagon. Before she dies, she names the three bandits as her newborn son's godfathers. Remade as Three Godfathers (1936) and 3 Godfathers (1949).
- Erscheinungsdatum
- 1929-12-27
- TMDB
- 7.2 / 10 (23)
- Laufzeit
- 1 Std. 8 Min.
- Genres
- Western
- Regie
- William Wyler
Besetzung
- Charles Bickford — Bob Sangster
- Raymond Hatton — Tom 'Barbwire' Gibbons
- Fred Kohler — 'Wild Bill' Kearney
- Fritzi Ridgeway — Mother
- Joe De La Cruz — José
- Walter James — Sheriff
- Maria Alba — Carmelita
- Buck Connors — Parson Jones
- Jim Corey — Barfly (uncredited)
- Mary Gordon — Choir Member (uncredited)
- Edward Hearn — Frank Edwards (uncredited)
- John Huston — Church Member (uncredited)
Wissenswertes
Galgenvögel ist ein Western und der erste Tonfilm des Regisseurs William Wyler. Es wurde auch eine Stummfilm-Fassung veröffentlicht. Als Vorlage diente der 1913 veröffentlichte Roman The Three Godfathers von Peter B. Kyne, der davor mehrfach in der Stummfilmära und später noch von John Ford als Spuren im Sand (1948) verfilmt wurde.
Produktionsnotizen
Die Außenaufnahmen zu dem ersten „all-sound outdoor film“ der Produktionsfirma Universal Studios wurden „Ende 1929“ gedreht in Gebieten Kaliforniens und Nevadas: Mojave-Wüste, Panamint Valley, Bodie- und Red Rock Canyon William Wyler mochte, wie er später häufig erklärte, den Tonfilm von Anfang an und hielt ihn nicht „wie die meisten Regisseure […] für ein großes Mysterium“.
Es gibt allerdings auch eine Stummfilmfassung mit teilweise abweichenden Bildern. So wird der Selbstmord Barbwire Gibbons in der Tonfilmfassung durch einen Knall deutlich, in der Stummfilmfassung durch Mündungsfeuer im Hintergrund.
Bei den Dreharbeiten bekämpften der Produzent Carl Laemmle Jr. und Hauptdarsteller Charles Bickford die Konzeptionen des Regisseurs. Laemmle „taktierte und tobte und trieb seine Techniker dazu, vieles zu verändern und abzuschwächen“, konnte aber nach dem Urteil von Norbert Grob „[d]er visuellen Phantasie“ Wylers kaum schaden.
Zur Filmmusik gehören das auf einer Mundharmonika gespielte Lied Oh! Susanna von Stephen Foster und das von einem Chor gesungene Weihnachtslied Stille Nacht, heilige Nacht.
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