Osceola

Osceola (1971)

Die rechte Hand der Vergeltung

Die Indianer des Stammes der Seminolen haben sich als einzige der Deportation in Reservate widersetzt, sich nach Florida zurückgezogen und treiben nun Ackerbau und Viehzucht. Doch sie sind den weißen Pflanzern im Weg. Diese wollen erstens das Land, zweitens sehen sie ihre Existenz dadurch gefährdet, daß immer mehr schwarze Sklaven zu den Seminolen flüchten. Der aus den Nordstaaten stammende Sägewerksbesitzer Moore, mit einer Seminolin verheiratet, ist für friedliche Einigung und gegen Sklaverei - weil er glaubt, mit freien Lohnarbeitern besseren Profit machen zu können. Plantagenbesitzer Raynes jedoch ist für einen militärischen Vernichtungsschlag. Häuptling Osceola erkennt die Gefahr und versucht, den Provokationen der Weißen auszuweichen. Doch er kann den Ausbruch des Krieges (1835) nicht verhindern.

Erscheinungsdatum
1971-06-26
TMDB
5.4 / 10 (13)
Laufzeit
1 Std. 49 Min.
Genres
Drama, Western
Regie
Konrad Petzold

Besetzung

Wissenswertes

Osceola ist ein DEFA-Indianerfilm des Filmregisseurs Konrad Petzold und der Gruppe Roter Kreis aus dem Jahr 1971. Der in Zusammenarbeit mit Kino-Zentrum Sofia (Bulgarien) und ICAIC Havanna (Kuba) entstandene Western handelt vom Kampf des Indianerhäuptlings Osceola und seines Stammes um ihr Acker- und Weideland im Süden Nordamerikas, das sie gegen reiche weiße Amerikaner verteidigen müssen. Andererseits wird in dem Film auch die Rolle der schwarzen Bevölkerung in dieser Auseinandersetzung thematisiert.

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