Stalingrad

Stalingrad (2013)

Сталинград

Die epische Schlacht, die das Blatt des Zweiten Weltkriegs wendete

Stalingrad 1943 - Die Stadt liegt in Trümmern und die Russen drängen, trotz großer Verluste, die Deutschen langsam aber sicher zurück. Auch auf der deutschen Seite kommt es zu extrem hohen Verlusten, der überaus harte Winter und die Verbissenheit der Russen, ist nicht länger unter Kontrolle zu bekommen. Ein besonderer Hoffnungsträger auf der Seite der Russen ist Kapitan Gromov, dem vor allem die Sicherheit der dunkelhaarigen Katya gelegen ist. Während die deutsche Streitmacht mit allen Kräften die Niederlage abzuwenden versucht, verliebt sich jedoch ein deutscher Offizier - Hauptmann Kahn in die russische Einwohnerin Masha. Was mit dem Mordversuch Mashas an Kahn beginnt, entwickelt sich somit zu etwas unter Umständen viel Gefährlicherem ...

Erscheinungsdatum
2013-10-09
TMDB
6.3 / 10 (405)
Laufzeit
2 Std. 11 Min.
Genres
Kriegsfilm, Action, Drama
Regie
Fjodor Bondartschuk

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 1 · Nominierungen: 1. Darunter: Nika für das beste Kostüm

Stalingrad ist ein russisches Filmdrama des Regisseurs Fjodor Bondartschuk über die Schlacht von Stalingrad. Es ist der erste russische Film, der komplett in 3D-Technologie gedreht wurde. Gleichzeitig ist es der erste russische und nicht-amerikanische Film, welcher das IMAX-Format anwendet. Die Erstaufführung fand im September 2013 statt. Der Film wurde bei der 86. Oscarverleihung 2014 als bester ausländischer Film vorgeschlagen, jedoch nicht nominiert.

Hintergrund

Das Drehbuch beruht auf einer Idee von Ilja Tilkin und Sergei Sneschkin und bedient sich keiner literarischen Vorlage. Die Drehbuchautoren haben sich von Tagebüchern und Berichten von Schlachtteilnehmern inspirieren lassen und Dokumente aus Archiven ausgewertet.

Der Plot des Films möchte eine „Liebesgeschichte vor dem Hintergrund einer großen Schlacht“ erzählen. Die Handlung setzt im Jahr 1942 mit dem Angriff deutscher Verbände auf das westliche Wolgaufer bei Stalingrad ein. Beim Übersetzen über die Wolga erleidet die Rote Armee hohe Verluste. Der längste Teil des Films schildert die Kämpfe um ein von einem kleinen sowjetischen Trupp verteidigtes Haus am Hauptplatz der Stadt.

Der Film wurde von Oleksandr Rodnjanskyj, Dmitri Rudowski, Sergei Melkumow und Anton Slatopolski unter der Beteiligung der Firmen Art Pictures Group, Non-Stop Production und TRK Rossija 1 produziert. Der Verleih läuft unter Sony Pictures und Columbia Pictures. Die Produktionskosten werden mit 30 Mio. US-Dollar angegeben. Dabei wurden an den Kinokassen bereits 66,1 Mio. US-Dollar eingespielt.

Der erste Teil der Dreharbeiten begann im Herbst 2011 und dauerte 17 Tage. Während dieser Zeit wurden zwei Schlüsselepisoden des Films aufgenommen, bei denen über 900 Statisten in den Massenszenen mitwirkten. Der Hauptteil der Dreharbeiten fand in der Zeit von Mai bis Ende Juli 2012 statt.

Die Monumentalszenen der Stalingradschlacht wurden in der alten Fabrik „Krasny Treugolnik“ (Красны Треуголник) bei St. Petersburg und in der dritten Nordfestung bei Kronstadt gedreht. Die Kulisse der Innenstadt von Stalingrad und der Bebauung des westlichen Wolgaufers wurde detailgetreu nachempfunden, um den epischen und weitläufigen Charakter der Schlacht zu reproduzieren.

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