Ленин в Октябре

Ленин в Октябре (1937)

Commissioned by Josef Stalin to commemorate the 20th anniversary of the Soviet Revolution, Lenin in October was the first of Russian director Mikhail Romm's tributes to the Marxist visionary who helped orchestrate the insurrection of October, 1917.

Erscheinungsdatum
1937-11-07
TMDB
6.0 / 10 (20)
Laufzeit
1 Std. 33 Min.
Genres
Drama, Historie
Regie
Михаил Ромм
Filmreihe
Lenin (Romm) Collection

Besetzung

Wissenswertes

Lenin im Oktober ist ein sowjetischer Propagandafilm von Michail Romm, der 1937 zum 20. Jahrestag der Oktoberrevolution produziert wurde und Eisensteins Stummfilm Oktober als Träger der Erinnerungskultur an die Revolution ablösen sollte. Die Produktion stand bereits im Kontext der Tschistka. Daher ist Leo Trotzki als zentraler Akteur des Aufstands im Sinne der damnatio memoriae als Charakter in dem Film nicht vertreten. Lenin im Oktober war der Beginn einer Reihe von Lenin-Filmen, die schließlich von den Stalin-Filmen abgelöst wurden. Er prägte in der Sowjetunion über Jahrzehnte das Bild der Oktoberrevolution und Lenins.

Produktionsnotizen

Die Idee zum Film stammte von Stalin. Offenbar wurde die Produktion nahezu vollständig im Studio gedreht. Auffällig ist die immer noch extensive Verwendung von Zwischentiteln, wie sie in der Stummfilmzeit genutzt wurden.

Nach Engel wurde der Film zwar am 7. November 1937 uraufgeführt, auf Wunsch Stalins jedoch Szenen bezüglich der Kämpfe um das Winterpalais nachgedreht. In dieser Produktion hat Lenin im Gegensatz zu späteren Filmen noch einen volkstümlichen Charakter, ist ein „Lenin der Jahrmärkte“ (Engel, S. 72). Der russische Filmwissenschaftler Naum Kleiman entdeckte in der Produktion sogar Elemente einer detective story (Stalin – Eine Mosfilmproduktion).

Ab 1979 wurden in der UdSSR hunderte alte Filme, so auch Lenin im Oktober, restauriert und in großem Umfang neue Kopien gezogen, die wiederum auch im Fernsehen ausgestrahlt wurden (Engel, S. 189).

Die Eliminierung Stalins im Film erfolgte in einem ersten Schritt ab 1956 durch eine schlichte Neumontage, bei der alle Einstellungen und Szenen mit Stalin wegfielen, soweit dies dramaturgisch vertretbar war. In einem zweiten Schritt wurden 1963 die Einstellungen und Szenen, in denen Stalin immer noch zu sehen war, mittels Rückprojektion neu gedreht, in dem ein Darsteller wie z. B.

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