Sansho Dayu - Ein Leben ohne Freiheit

Sansho Dayu - Ein Leben ohne Freiheit (1954)

山椒大夫

Ein japanisches Familienschicksal im 11. Jahrhundert: Ein idealistischer Provinzgouverneur wird ins Exil verbannt, weil er sich gegen den Rat eines hohen Militärs auf die Seite der Bauern geschlagen hat. Seine Frau und seine Kinder bleiben allein in seinem Heimatdorf zurück. Einige Jahre später, bei dem Versuch zum Vater zu gelangen, werden seine Frau Tamaki und die Kinder Anju und Zushio von Wegelagerern entführt. Tamaki wird auf eine Insel deportiert, wo sie als Kurtisane dienen muss; die Kinder werden in die Leibeigenschaft verkauft. Sie gelangen in das Sklavenheer des gnadenlosen Landvogtes Sansho, wo sie ihre Kindheit in Unterdrückung und Leid erleben. Jahre später, die beiden sind erwachsen geworden, hat Zushio verbittert die Ideale seines Vaters vergessen, aber Anju drängt ihn, nicht wie Sansho zu werden.

Erscheinungsdatum
1954-03-31
TMDB
8.1 / 10 (444)
Laufzeit
2 Std. 0 Min.
Genres
Drama
Regie
Mizoguchi Kenji

Besetzung

Wissenswertes

  • Basiert auf: Sansho dayu

Sansho Dayu – Ein Leben ohne Freiheit ist ein japanischer Spielfilm des Regisseurs Kenji Mizoguchi aus dem Jahr 1954 nach dem gleichnamigen Roman von Ōgai Mori. Die Hauptrollen spielten Kinuyo Tanaka, Kyōko Kagawa und Eitarō Shindō. Das Drehbuch stammt von Fuji Yahiro und Yoshikata Yoda. In seinem Heimatland kam der Streifen das erste Mal am 31. März 1954 in die Kinos. In der Bundesrepublik Deutschland hatte er seine Premiere erst am 18. Juli 1964 im Ersten Deutschen Fernsehen (ARD).

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