Der Postmeister

Der Postmeister (1940)

Dunja, die aussergewöhnlich schöne Tochter des naiven, aber liebenswürdigen Postmeisters Simeonowitsch, verliebt sich Hals über Kopf in den Rittmeister Minskij. Mit seinem Versprechen, sie zu heiraten, lockt der weltgewandte Offizier das hübsche Mädchen nach St. Petersburg. Dort entehrt er sie und macht sie zur Mätresse der vornehmen Petersburger Gesellschaft. Als Simeonowitsch vom Lebenswandel seiner Tochter erfährt, bricht er enttäuscht und wütend nach St. Petersburg auf. Um ihrem Vater die schändliche Wahrheit zu ersparen, arrangiert Dunja für seine Ankunft eine Scheinhochzeit...

Erscheinungsdatum
1940-04-23
TMDB
6.6 / 10 (5)
Laufzeit
1 Std. 32 Min.
Genres
Drama
Regie
Gustav Ucicky

Besetzung

Wissenswertes

  • Basiert auf: Der Postmeister

Der Postmeister ist ein deutscher Spielfilm von Gustav Ucicky aus dem Jahr 1940. Der Film entstand sehr frei nach der Novelle Der Postmeister von Alexander Puschkin. Die Titelrolle ist mit Heinrich George besetzt, Hilde Krahl ist als Dunja zu sehen, Siegfried Breuer als Rittmeister Minskij und Hans Holt als Fähnrich Mitja.

Produktion

Der Film entstand 1939/1940 in Wien, unter anderem am Bahnhof Klein-Schwechat (heute Kaiserebersdorf). Für die Bauten trugen Werner Schlichting und Kurt Herlth die Verantwortung. Die Musik und musikalische Bearbeitung lag bei Willy Schmidt-Gentner unter Mitwirkung der Wiener Philharmoniker.

Die Uraufführung fand am 25. April 1940 statt. Nach dem Beginn des Krieges gegen die Sowjetunion im Sommer 1941 kam der Film nicht mehr zur Aufführung in den Kinos, da er dem Goebbelsschen Propagandaministerium ein zu sympathisches Bild der russischen Menschen zeigte, die jetzt als Feinde galten.

Im August 1940 wurde der Film in Italien bei den Filmfestspielen von Venedig vorgestellt. Veröffentlicht wurde er zudem 1940 unter dem internationalen Titel The Stationmaster in New York City, im Oktober 1940 in Ungarn und Finnland, im November 1940 in Paris, in den Niederlanden, in Schweden und in Madrid, im Dezember 1940 in Dänemark, im Februar 1941 in Barcelona, im März 1944 in Portugal und im Juni 1956 in Japan.

Studiocanal gab den Film am 15. Dezember 2006 auf DVD heraus. In der Zweitausendeins Edition „Der Deutsche Film“ ist die DVD unter der Nummer 1/1940 vermerkt. Enthalten ist der Film zudem in der Klassiker-Kollektion.

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