Kin-Dza-Dza (1986)
Кин-дза-дза!
Die Geschichte spielt auf dem Wüstenplaneten „Plük“ in der Galaxis „Kin-dza-dza“. Auf diesen Planeten kommen aus Versehen zwei Menschen aus der Sowjetunion, die sich vorher nicht kannten: Onkel Wowa, ein Vorarbeiter aus Moskau und „Der Geiger“, ein georgischer Student, nachdem sie Bekanntschaft mit einem außerirdischen Teleportierungsgerät gemacht haben. Der Film handelt von ihren Bemühungen, nach Hause zu finden.
- Erscheinungsdatum
- 1986-12-01
- TMDB
- 7.6 / 10 (313)
- Laufzeit
- 2 Std. 15 Min.
- Genres
- Komödie, Science Fiction, Abenteuer
- Regie
- Георгий Данелия
Besetzung
- Станислав Любшин — Vladimir Nikolaevich Mashkov - 'Uncle Vova'
- Евгений Леонов — Wef - The Wandering Chatlanian Singer
- Юрий Яковлев — Bee - The Wandering Patsak Singer
- ლევან გაბრიაძე — Gedevan Alexandrovich Alexidze - 'Fiddler'
- Лев Перфилов — Kyrr - The Chatlanian-Dissident
- Ирина Шмелёва — Tsan - The Desert Stage-Cart Driver
- Ольга Машная — Decont - A Teleportation Officer at Alpha
- Георгий Данелия — Abradox - The Governor of Alpha
- Александра Дорохина — woman in tunnel
- Галина Юркова-Данелия — Mashkov's wife
- Wladimir Fjodorow — Yellow Pants
- Александр Горбачёв
Wissenswertes
Kin-dsa-dsa! ist ein zweiteiliger Spielfilm von Giorgi Danelia, der vom Mosfilm-Filmstudio produziert wurde und am 1. Dezember 1986 in die Kinos kam. Das Genre des Films ist eine SciFi-philosophische Satire. Im Jahre 1986 war der Film an der 14. Stelle der sowjetischen Rangliste und hatte 15,7 Millionen Zuschauer. Der Film prägte die moderne russischsprachige Kultur und gilt als Kultfilm. Einige fiktive Wörter aus dem Film, wie Gravizapa, Pepelaz oder Tschatl sowie die vielen Zitate gingen in die Alltagssprache ein. 2013 erschien der Animationsfilm Ku! Kin-dsa-dsa als Remake.
Trivia
Die Entstehung des ungewöhnlichen Titels wurde vielleicht durch Jewgeni Leonow inspiriert, der während einer Reise eine improvisierte Melodie zum Namen von Koriander (Кинза) dichtete: Kin sa sa sa... Der Film sollte eigentlich den Titel: Kosmischer Staub, Sternenstaub tragen, der Arbeitstitel "Kin-Dsa-Dsa" wurde jedoch nicht mehr verändert.
Laut Drehbuch hatte der Geiger nicht etwa Essig, sondern Tschatscha, einen georgischen Traubenschnaps, in seiner Tasche. Es wurde eine Szene des Gruppenbesäufnisses gefilmt (in dieser Szene wurde die komplette Bremsflüssigkeit des Pepelaz ausgetrunken). Weil Michail Gorbatschow gerade an die Macht in der Sowjetunion kam und eine Anti-Alkoholkampagne anfing, durfte man diese Szene im Film nicht behalten.
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