Rotation

Rotation (1950)

Der Maschinenmeister Behnke ist ein politisch wenig interessierter Mann, der sich seiner Familie zuliebe mit der NSDAP arrangiert hat. Von seinem Schwager lässt er sich überreden, eine Druckerpresse zu reparieren, auf der antifaschistische Flugblätter gedruckt werden. Er nimmt einige der Flugblätter mit nach Hause – und wird von seinem eigenen Sohn Helmuth, einem überzeugten Hitlerjungen, an die Gestapo verraten. Nach Verhör und Folter kommt Behnke ins Gefängnis. Zum Kriegsende wird er von russischen Soldaten befreit. Doch seine Frau ist tot und sein Sohn befindet sich in Kriegsgefangenschaft. Als Helmuth eines Tages nach Hause zurückkehrt, vergibt ihm Behnke.

Erscheinungsdatum
1950-02-09
TMDB
7.1 / 10 (8)
Laufzeit
1 Std. 20 Min.
Genres
Drama
Regie
Wolfgang Staudte

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 1 · Nominierungen: 0. Darunter: Goldener Leopard

Rotation ist ein Film, der rückblickend das Leben eines deutschen Arbeiters in den Jahren 1920 bis 1945 erzählt.

Produktion

Der Film wurde ab 29. September 1948 im Althoff-Atelier Babelsberg gedreht. Nach dem Abschluss der Dreharbeiten kam es zu langwierigen Auseinandersetzungen zwischen der DEFA und Regisseur Wolfgang Staudte. Eine Szene, die den Einmarsch der Nationen bei den Olympischen Spielen 1936 und dann das Hakenkreuz an der Jacke des Jungen zeigt, wurde entfernt.

Rotation hatte am 16. September 1949 im Berliner Kino Babylon sowie zur Eröffnung des ersten eigenen Filmtheaters der DEFA in der Kastanienallee (ebenfalls in Berlin) Premiere.

Der Start im DDR-Fernsehen war am 30. April 1954 im DFF. Die Erstausstrahlung in der ARD erfolgte am 13. Mai 1958.

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