Lenz

Lenz (2006)

Der Filmemacher Lenz verlässt seine Heimatstadt Berlin, um in den Vogesen die Hintergründe von Georg Büchners Novelle “Lenz” zu erforschen. Doch bald schon tauscht er die elsässische Landschaft gegen höhere Lagen und emotionaleres Gelände: Vom Wunsch getrieben, seinen neunjährigen Sohn Noah zu sehen, macht er sich auf nach dem Wintersportort Zermatt in den Schweizer Alpen. Dort arrangiert er mit Noahs Hilfe ein Treffen mit seiner Exfrau Natalie, die er immer noch liebt. Eine kleine Idylle erblüht in der wieder gefundenen Nähe zu seinem Sohn und in der neu entfachten Liebe zu Natalie. Doch die Illusion eines glücklichen Familienlebens ist nur von kurzer Dauer, allzu schnell wird sie überschattet von Lenz’ Verhalten, der immer stärker in abseitige Gefilde driftet. Noah und Natalie kehren nach Zürich zurück. Lenz bleibt im Gebirg, allein.

Erscheinungsdatum
2006-11-10
Laufzeit
1 Std. 34 Min.
Genres
Drama
Regie
Thomas Imbach

Besetzung

Wissenswertes

  • Basiert auf: Lenz

Lenz ist ein Schweizer Spielfilm von Thomas Imbach aus dem Jahr 2006, der auf dem Erzählfragment Lenz von Georg Büchner basiert. Im Film ist die Figur des Lenz, gespielt von Milan Peschel, ein Filmemacher, der in einer persönlichen und künstlerischen Krise steckt. Lenz wurde auf der Berlinale 2006 in der Sektion „Forum“ gezeigt. Außerdem wurde er auf Festivals wie dem Melbourne International Film Festival, dem Vancouver International Film Festival und dem Bafici in Buenos Aires gezeigt.

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