Giraffada

Giraffada (2014)

Der kleine Ziad lebt in Palästina und besucht liebend gern die Giraffen im Zoo. Als nach einem israelischen Luftangriff die männliche Giraffe stirbt, verweigert das Weibchen die Nahrung. Ihr Zustand verschlechtert sich zunehmends. Ziads Vater, der immer für den Zoo gekämpft hat, versucht nun einen Partner für das Giraffenweibchen zu finden. Das einzige in Frage kommende Männchen lebt allerdings im Ramat Gan Safari Park, und der liegt in Israel...

Erscheinungsdatum
2014-04-23
TMDB
5.9 / 10 (16)
Laufzeit
1 Std. 25 Min.
Genres
Drama
Regie
Rani Massalha

Besetzung

Wissenswertes

Giraffada ist ein deutsch-italienisch-französisch-palästinensischer Spielfilm aus dem Jahr 2013. Er spielt während der zweiten Intifada in Qalqiliya im Westjordanland im Jahr 2002. Die Weltpremiere war im September 2013 auf dem Toronto International Film Festival, der deutsche Kinostart am 28. Mai 2015. Der Titel Giraffada setzt sich aus den Wörtern Giraffe und Intifada zusammen.

Hintergrund

Giraffada basiert auf einem Zeitungsartikel aus dem Jahr 2003, wonach in einem palästinensischen Zoo tatsächlich eine Giraffe bei einem israelischen Luftangriff ums Leben gekommen ist. Dieses Tier wurde ausgestopft und 2007 vom Künstler Peter Friedl auf der documenta 12 in Kassel ausgestellt. Der Film markiert das Regiedebüt von Rani Massalha. Die Dreharbeiten fanden aus Organisationsgründen in Nablus statt.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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