Der Fang (2011)

Gibier d'élevage

Kambodscha 1972: Kinder eines Dorfs, in dem die Männer fast alle im Krieg sind, finden einen afroamerikanischen Soldaten, dessen Flugzeug abgestürzt ist. Sie bringen ihn ins Dorf, wo ihnen vom Chef der Rote-Khmer-Sektion die Verantwortung für den Gefangenen übertragen wird. Ein 15-Jähriger, der geächtet wird, weil sein Vater auf der politisch falschen Seite steht und seine Mutter in der Stadt als Prostituierte arbeitet, tut sich besonders hervor. In seiner neuen Position findet er erstmals Anerkennung und fühlt sich zugehörig.

Erscheinungsdatum
2011-10-17
TMDB
5.3 / 10 (3)
Laufzeit
1 Std. 31 Min.
Genres
Drama, Kriegsfilm, Historie
Regie
Rithy Panh

Besetzung

Wissenswertes

Der Fang ist ein französisch-kambodschanisches Filmdrama aus dem Jahr 2011 nach dem Werk Shiiku des japanischen Schriftstellers Kenzaburō Ōe, für das er 1958 mit 23 Jahren den Akutagawa-Preis erhielt. Bereits 1961 wurde die Literaturvorlage unter dem Titel Die Beute von Nagisa Ōshima verfilmt. 2011 wurde der Film von ARTE für das französische Fernsehen produziert.

Hintergrund

Der Film wurde im November 2011 in Kambodscha gedreht. Das Budget des Films betrug etwa 2,6 Millionen Euro. Seine Weltpremiere feierte der Film in Japan am 23. Oktober 2011 beim Tokyo International Film Festival. In Deutschland war der Film am 10. Dezember 2011 erstmals im Free-TV bei Arte als Originalfassung mit Untertiteln zu sehen. In Frankreich wurde er am 11. Dezember 2011 ausgestrahlt.

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