Buddenbrooks (2008)
Zwischen den Lübecker Kaufmannsfamilien Buddenbrook und Hagenström herrscht ein erbitterter Wettstreit. Um diesen zu Gewinnen, stellen die Buddenbrooks den Erfolg der Firma stets vor ihr persönliches Glück. Auf Anraten ihrer Eltern heiratet die junge Tony widerwillig den Kaufmann Grünlich. Dieser entpuppt sich jedoch bald als bankrotter Mitgiftjäger. Ihre Brüder Thomas und Christian müssen nach dem Tod des Vaters leitende Aufgaben in der Firma übernehmen. Christian interessiert sich jedoch mehr für die schönen Dinge des Lebens. Nach dem Tod der Mutter kommt es zwischen den Brüdern zum offenen Konflikt.
- Erscheinungsdatum
- 2008-12-25
- TMDB
- 5.8 / 10 (36)
- Laufzeit
- 2 Std. 30 Min.
- Genres
- Drama, Historie
- Regie
- Heinrich Breloer
Besetzung
- Armin Mueller-Stahl — Johann Buddenbrook
- Jessica Schwarz — Antonia Buddenbrook
- August Diehl — Christian Buddenbrook
- Mark Waschke — Thomas Buddenbrook
- Iris Berben — Konsulin Bethsy Buddenbrook
- Léa Bosco — Gerda Buddenbrook
- Raban Bieling — Hanno Buddenbrook
- Justus von Dohnányi — Bendix Grünlich
- Alexander Fehling — Morten Schwarzkopf
- Fedja van Huêt — Hermann Hagenström
- Maja Schöne — Anna
- Nina Proll — Aline Puvogel
Wissenswertes
- Basiert auf: Buddenbrooks
- Gedreht in: Brügge, Deutschland und Köln
Das Familiendrama Buddenbrooks (2008) ist die vierte Verfilmung des gleichnamigen Romans (1901) von Thomas Mann. Regisseur Heinrich Breloer hatte sich zuvor einen Namen mit Dokudramen gemacht, unter anderem mit dem Fernsehmehrteiler Die Manns über die Familie des Schriftstellers, weshalb er als Mann-Spezialist gilt. Mit den Buddenbrooks wagte er sich erstmals an einen fiktionalen Spielfilm. Der Film zeigt nicht die ganze Fülle der Figuren aus dem Roman; die erste Generation wurde weggelassen, die Kinder des Konsuls auf drei reduziert, und manches, wie die Ballszene zu Beginn des Films, ist dazuerfunden.
Hintergrund
Der Roman wurde bereits 1923, 1959 und 1979 verfilmt. Kameramann Gernot Roll übte diese Aufgabe bereits bei der Produktion von 1979 aus. Breloer zufolge entwickelten sie für die Fassung von 2008 ein anderes Kamerakonzept, das dank moderner, beweglicherer Ausrüstung „intensiver an die Gefühle unserer Darsteller herankommen“ sollte.
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