Die 12 Monate (2013)
Dvanáct měsíčků
Die sanfte Marie lebt nach dem Tod ihres Vaters bei der herrischen Stiefmutter und deren verwöhnten Tochter Flora in einer abgeschiedenen Berghütte. Sie wird schikaniert und als Magd für alle niederen Arbeiten missbraucht. Es ist der Heilige Abend, und der Bruder von Maries Kamerad "Näschen" kommt aus der weiten Welt ins Dorf zurück - Karl ist in der Fremde reich geworden und somit der ideale Bräutigam für alle Mädchen, die ihn bewundern und bedrängen. Karl erhält von seinem Bruder den Rat, drei im Winter nahezu nicht zu bestehende Prüfungen der künftigen Braut aufzuerlegen, damit er Ruhe vor ihnen hat. Kann Marie unentdeckt Wunder vollbringen und die weiteren Aufgaben für ihre Stiefschwester erfüllen oder entlarvt Karl die Gemeinheiten der beiden berechnenden Frauen?
- Erscheinungsdatum
- 2013-10-15
- TMDB
- 5.7 / 10 (22)
- Laufzeit
- 1 Std. 37 Min.
- Genres
- Familie
- Regie
- Karel Janák
Besetzung
- Marie Majkusová — Maruška
- Roman Vojtek — krajánek Karel
- Veronika Žilková — macecha
- Jan Komínek — Nosek
- Ivana Korolová — Květa
- Vladimír Čapka — Rychtář
- Daniela Roncová — Rychtářka
- Tereza Beranová — Rychtářova dcera
- Pavel Kozel — Farář
- Rudolf Kinský — Ponocný
- Václav Postránecký — Leden
- Ota Jirák — Duben
Wissenswertes
Die zwölf Monate ist ein tschechischer Märchenfilm von Karel Janák aus dem Jahr 2012. Der Film beruht auf einer literarischen Vorlage von Božena Němcová.
Hintergrund
Die Idee für den Film entstand bereits in den 1990er Jahren. Ursprünglich war eine Besetzung mit Margaret Hrubešová als Marie und Gabriela Wilhelm als Stiefmutter vorgesehen. Der Film wurde jedoch immer wieder aufgeschoben. Nach einer Überarbeitung des Drehbuchs wurde der Film schließlich 2010 und 2011 gedreht und 2012 veröffentlicht. Drehort war das Walachische Freilichtmuseum in Rožnov pod Radhoštěm.
Bei seiner Erstausstrahlung am Heiligen Abend 2012 sahen 2,36 Millionen Zuschauer den Film im Tschechischen Fernsehen. Die deutsche Fassung entstand beim Tonstudio Krauthausen in Köln unter Dialogregie von Susanne Dobrusskin. Sie wurde Heiligabend 2016 als Teil der ZDF-Reihe Märchenperlen erstausgestrahlt.
Im Film werden die zwölf Monate als zwölf alte Männer dargestellt, die einen magischen Stab besitzen, mit dem sie das Wetter zu ihren Gunsten beeinflussen können.
Die zwölf Monate sollte nicht verwechselt werden mit dem Film Das Märchen von den zwölf Monaten.
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