Die Nylonschlinge (1963)
Im berüchtigten Nachtklub "Eva" wird während einer Striptease-Show ein Kriminalkommissar ermordet. Vom Täter fehlt allerdings jede Spur. Das einzige Indiz ist die Tatwaffe: eine Nylonschlinge. Inspektor Harvey von Scotland Yard wird mit dem Fall betraut. Harvey verstrickt sich bald darauf in einem Netz aus Sex, Gewalt und Betrug. Als er dem geheimnisvollen Täter schließlich näher zu kommen scheint, wendet sich dieser gegen ihn. Harvey soll das nächste Opfer der Nylonschlinge werden.
- Erscheinungsdatum
- 1963-07-30
- TMDB
- 7.6 / 10 (7)
- Laufzeit
- 1 Std. 21 Min.
- Genres
- Krimi
- Regie
- Rudolf Zehetgruber
Besetzung
- Dietmar Schönherr — Inspektor Harvey
- Helga Sommerfeld — Jane Stone
- Ady Berber — Henry
- Gustav Knuth — Charles Clifton
- Ernst Schröder — Mr. Harrison
- Laya Raki — Nicole
- Kurt Beck — Donald Smith
- Hedda Ippen — Mrs. Mabel Wells
- Chris Van Loosen — Marilin Wells
- Edi Huber — O'Connor
- Alex Freihart — Sir David Elford
- Erwin Parker
Wissenswertes
Die Nylonschlinge ist ein deutscher Kriminalfilm, der unter der Regie von Rudolf Zehetgruber gedreht wurde. Der Filmproduzent Erwin C. Dietrich wollte mit dem Schwarzweißfilm an den Erfolg der Edgar-Wallace-Filme anknüpfen. Der bundesweite Kinostart war am 30. Juli 1963.
Entstehungsgeschichte
Im Zuge der seit 1959 vom Constantin-Filmverleih vermarkteten Edgar-Wallace-Filme der Rialto Film entstanden in den 1960er Jahren zahlreiche weitere Kriminalfilme nach ähnlichem Muster. Auch der schweizerische Filmproduzent Erwin C. Dietrich, der seit 1962 in Deutschland arbeitete, brachte mit Die Nylonschlinge ein solches Werk in die Kinos.
Als Regisseur war ursprünglich Victor Trivas vorgesehen, der aber das Drehbuch ablehnte und stattdessen sein eigenes Script Die Totenparade verfilmen wollte. Produzent Dietrich verpflichtete nun Rudolf Zehetgruber, der mit dem österreichischen Krimi Die schwarze Kobra gerade erst einen überzeugenden Film des Genres geschaffen hatte.
Die Dreharbeiten zum Film fanden 1963, auf dem kommerziellen Höhepunkt der Kriminalfilmwelle, statt. Das Drehbuch stammte von Fred Ignor und Thomas Engel. Die Produktion der in West-Berlin ansässigen Monachia-Film fand mit Unterstützung der Urania Filmproduktion Zürich statt.
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