Der Eroberer (1956)
The Conqueror
Asien im 12. Jahrhundert: Fürst Temujin will mit allen Mittel die Mongolenstämme vereinen. Dann macht er bei einem Beutezug die Tartarentochter Bortai zu seiner Gefangenen. Die widerspenstige junge Frau verdreht dem Mongolenführer ganz schön den Kopf. - Die Geschichte des Mannes, der als "Dschingis Khan" berühmt wurde.
- Erscheinungsdatum
- 1956-02-02
- TMDB
- 3.6 / 10 (60)
- Laufzeit
- 1 Std. 51 Min.
- Genres
- Abenteuer, Liebesfilm, Historie, Kriegsfilm, Drama
- Regie
- Dick Powell
Besetzung
- John Wayne — Temujin
- Susan Hayward — Bortai
- Pedro Armendáriz — Jamuga
- Agnes Moorehead — Hunlun
- Thomas Gomez — Wang Khan
- John Hoyt — Shaman
- William Conrad — Kasar
- Ted de Corsia — Kumlek
- Leslie Bradley — Targutai
- Lee Van Cleef — Chepei
- Peter Mamakos — Bogurchi
- Leo Gordon — Tartar Captain
Wissenswertes
- Einspielergebnis: 9 Mio. $
- Budget: 6 Mio. $
- Spielte das 1,5-Fache des Budgets ein
- Gedreht in: Utah
Der Eroberer ist ein 1954 von Howard Hughes produzierter Film von Dick Powell, der 1956 in die Kinos kam. Er wurde von der Kritik verrissen und taucht immer wieder auf Listen der schlechtesten Filme aller Zeiten auf. John Wayne, damals auf dem Höhepunkt seiner Karriere, war nach Auffassung vieler Kritiker als Mongolenführer Dschingis Khan „grotesk fehlbesetzt“, und spielte ihn „wie eine Mischung von einem Sheriff und einem Idioten“.
Hintergrund
Die Außenaufnahmen fanden in Windrichtung des Atomwaffentestgeländes Nevada Test Site in der Stadt St. George im US-Bundesstaat Utah statt. Auf der Nevada Test Site wurde am 19. Mai 1953 die Atombombe Harry, später „Dirty Harry“ genannt, gezündet, die den stärksten radioaktiven Fallout eines Atombombentests auf dem amerikanischen Kontinent verursachte.
Eine Abbildung zeigte z. B. John Wayne mit seinen beiden Söhnen und einer unbekannten Person beim Blick auf einen Geigerzähler während der Außendreharbeiten. Einige Tonnen kontaminierten Sandes aus der Gegend wurden im Studio zur Dekoration benutzt.
Auf eine mögliche Ursache von Krebserkrankungen durch Radioaktivität wurde hauptsächlich von der Boulevardpresse hingewiesen, wie etwa 1979 im Boulevardmagazin Star. Gut ein Vierteljahrhundert nach den Dreharbeiten waren 91 Mitglieder des 220-köpfigen Filmteams an Krebs erkrankt und bereits 46 von ihnen gestorben, darunter die Darsteller John Wayne († 1979), Agnes Moorehead († 1974) und Susan Hayward († 1975), sowie der Regisseur Dick Powell († 1…
Die Zahl der Krebsfälle unter den Darstellern und der Crew entsprach jedoch dem damaligen Durchschnitt der Erwachsenen in den USA, und trotzdem besteht die Wahrnehmung eines Zusammenhangs zwischen dem Drehort des Films und späteren Erkrankungen, nicht zuletzt, weil viele der am Film Beteiligten in einem jüngeren Alter als der Durchschnitt der Bevölkerung an Krebs erkrankten.
Der Film wurde im CinemaScope-Verfahren hergestellt.
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