Der Roman eines Blumenmädchens (1938)
Pygmalion
When linguistics professor Henry Higgins boasts that he can pass off Cockney flower girl Eliza Doolittle as a princess with only six months' training, Colonel George Pickering takes him up on the bet. Eliza moves into Higgins's home and begins her rigorous training after the professor comes to a financial agreement with her dustman father, Alfred. But the plucky young woman is not the only one undergoing a transformation.
- Erscheinungsdatum
- 1938-10-06
- TMDB
- 7.0 / 10 (168)
- Laufzeit
- 1 Std. 30 Min.
- Genres
- Komödie, Drama, Liebesfilm
- Regie
- Leslie Howard, Anthony Asquith
Besetzung
- Leslie Howard — Henry Higgins
- Wendy Hiller — Eliza Doolittle
- Wilfrid Lawson — Alfred Doolittle
- Marie Lohr — Mrs. Higgins
- Scott Sunderland — Colonel George Pickering
- Jean Cadell — Mrs. Pearce
- David Tree — Freddy Eynsford-Hill
- Everley Gregg — Mrs. Eynsford-Hill
- Leueen MacGrath — Clara Eynsford-Hill
- Esme Percy — Count Aristid Karpathy
- Violet Vanbrugh — Ambassadress
- Irene Browne — Duchess
Wissenswertes
- Basiert auf: Pygmalion
- Gedreht in: Pinewood Studios
- Auszeichnungen: 1 · Nominierungen: 4. Darunter: Oscar für das beste adaptierte Drehbuch
Der Roman eines Blumenmädchens ist ein romantisch-komödiantisches Filmdrama von Anthony Asquith und Leslie Howard aus dem Jahr 1938. Leslie Howard spielt neben Wendy Hiller auch die Hauptrolle. Die britische Produktion entstand nach dem Schauspiel Pygmalion (1913) von George Bernard Shaw, der für die Drehbuchadaption mit einem Oscar ausgezeichnet wurde.
Hintergrund
Der Film ist der erste englischsprachige Film, der das Schimpfwort bloody (verflucht, verdammt) verwendet. Bei der Erstaufführung des shawschen Schauspiels in London am 11. April 1914 hatte das noch zu einem Skandal und öffentlicher Kritik geführt. Die Uraufführung des Stücks hatte in deutscher Übersetzung am 16. August 1913 am Wiener Burgtheater stattgefunden. Die amerikanische Erstaufführung im Park Theater am Broadway hatte am 12.
Während das Schauspiel im Original damit endet, dass Eliza Doolittle Freddy Eynsford-Hill heiraten will, schrieb Shaw ein als Fortsetzung gedachtes Fragment über die Ereignisse nach der Heirat von Eliza und Freddy. Außerdem schrieb Shaw die im Film gezeigte Tanzsaal-Szene speziell für die Verfilmung. Die für die Tanzsaal-Szene geschaffene Figur des ungarischen Grafen Karpathy war dem Produzenten Gabriel Pascal nachempfunden.
Vor der Verfilmung hatte Shaw ein Angebot von Samuel Goldwyn über die Filmrechte an seinen Stücken abgelehnt, da er mehr von der Integrität von Gabriel Pascal als Filmproduzent beeindruckt war. Der Film war schließlich der Beginn von Produktionen durch Pascal, die sich mit Major Barbara (1941), Caesar und Cleopatra (1945) sowie Androkles und der Löwe (1952) fortsetzten.
Shaw wählte die Theaterschauspielerin Wendy Hiller, die zuvor mit Lancashire Luck erst einen Kinofilm gedreht hatte, persönlich für die Rolle der Eliza Doolittle aus. Shaws ursprünglicher Wunsch für die Rolle des Professor Higgins war Charles Laughton. Wilfrid Lawson war gerade 38 Jahre alt als er die Rolle von Elizas Vater übernahm.
Moyna MacGill, die hier eine Nebenrolle als weibliche Zuschauerin hatte, war die einzige Darstellerin, die auch in der Musical-Verfilmung My Fair Lady (1964) des Pygmalion-Stoffs mitwirkte und dort die Rolle der „Lady Boxington“ übernahm. In beiden Filmen war schließlich Harry Stradling Kameramann.
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