Cannery Row

Cannery Row (1982)

Die Fischfabriken stehen leer, denn Sardinen gibt es in diesen Gewässern nicht mehr, doch das Leben in der Cannery Row geht weiter. Hier wohnen der von allen geschätzte Meeresbiologe Doc, die aus der Bahn geratene und neu zugezogene Suzy mit ihrem Herz aus Gold, aber auch Mack, Hazel und all die Jungs, die hart daran arbeiten, harter Arbeit aus dem Weg zu gehen. Ein Ort wie geschaffen für die Liebe zwischen Mann und Frau, für die Liebe eines Autors zu seiner Wahlheimat und für die Liebe des Lebens an sich. Regisseur und Autor David S. Ward hat John Steinbecks Roman für die Leinwand aufbereitet und gestaltet "Cannery Row - Straße der Ölsardinen" als atmosphärisches Filmjuwel von John Hustons lyrischem Kommentar als Erzähler über den getragenen Blues bis zu schauspielerischen Spitzenleistungen, traumhaften Küstenschauplätzen und verschmitztem Charme - eine Welt, die auf einer "gut geölten Bahn rotiert".

Erscheinungsdatum
1982-02-12
TMDB
5.9 / 10 (49)
Laufzeit
2 Std. 0 Min.
Genres
Drama, Liebesfilm
Regie
David S. Ward

Besetzung

Wissenswertes

  • Gedreht in: Kalifornien und San Diego

Straße der Ölsardinen ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1982. Regie führte David S. Ward. Das Drehbuch basiert auf den Büchern Die Straße der Ölsardinen und Wonniger Donnerstag von John Steinbeck. Handlungsort ist die Cannery Row im kalifornischen Monterey, in der von 1895 bis 1945 im großen Stil Fischkonserven hergestellt wurden.

Hintergrund

Straße der Ölsardinen war das Regiedebüt von David S. Ward, der 1974 einen Oscar für das Drehbuch zu Der Clou gewonnen hatte.

Als Vorlage für die Figur des Doc diente Steinbecks Freund Edward Ricketts. Er starb 1948 im Alter von 50 Jahren bei einem Autounfall.

Die Rolle der Suzie war ursprünglich mit Raquel Welch besetzt, die kurz nach Drehbeginn überraschend durch die 15 Jahre jüngere Debra Winger ersetzt wurde. Als Grund gab das Studio an, Welch verstoße gegen ihren Vertrag, weil sie darauf bestanden habe, dass ihr Haar und Make-up in ihrem Zuhause und nicht am Set hergerichtet wurden. Vor Gericht erstritt sie sieben Jahre später eine Entschädigung von 10 Millionen US-Dollar.

Bei einem Budget von 11,3 Millionen US-Dollar spielte der Film lediglich 5,3 Millionen US-Dollar wieder ein.

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