Ingagi

Ingagi (1930)

An expedition enters an area of the Congo jungle to investigate reports of a gorilla-worshipping tribe.

Erscheinungsdatum
1930-03-15
TMDB
4.0 / 10 (11)
Laufzeit
1 Std. 22 Min.
Genres
Action, Abenteuer, Fantasy, Horror
Regie
William Campbell

Besetzung

Wissenswertes

Ingagi – Der Herr der Wildnis ist ein US-amerikanischer Film von William Campbell aus dem Jahr 1930. Er gibt vor ein Dokumentarfilm über Gorillas, die in Belgisch-Kongo Frauen als Sexsklaven halten, zu sein. Damit ist er ein frühes Beispiel für den Mondo-Film sowie das Genre des Exploitationfilms.

Hintergrund

Der Film wurde von Congo Pictures produziert. Obwohl der Film einige Kritiker wie Mar Tinée vom Chicago Tribune überzeugte, wurde er recht schnell als Fälschung entlarvt. So fand man heraus, dass ein Großteil der Szenen aus Grace Mackenzies Heart of Africa (1915) stammte. Im Film werden außerdem überwiegend Archivaufnahmen von Orang-Utans, nicht von Gorillas, gezeigt.

Der Film wurde mit einer zur damaligen Zeit beispiellosen Marketingkampagne in die Kinos gebracht. So wurde die Lobby in eine afrikanische Sammlung verwandelt und es wurden Handzettel verteilt, die auf die dokumentarische Sensation hinweisen sollten. Im Kino Orpheum in San Francisco erzielte der Film innerhalb einer Woche 23.000 US-Dollar an Einnahmen. Auch in Seattle brach der Film den dortigen Hausrekord.

Die American Nature Association und ihr Publikationsorgan Nature Magazine warnte vor diesem und ähnlichen Filmen, da sie das Dokumentarfilm-Genre durch den Schmutz ziehen würden. Die American Society of Mammalogists bezeichnete den Film als „groteske Fehlinterpretation der tatsächlichen Geschichte Afrikas, das dabei noch behaupte, eine echte Expedition darzustellen“.

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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