Andreas Schlüter

Andreas Schlüter (1942)

Andreas Schlüter ist ein 1942 gedrehter Spielfilm von Herbert Maisch über den gleichnamigen Baumeister des Spätbarocks.

Erscheinungsdatum
1942-09-11
TMDB
5.8 / 10 (6)
Laufzeit
1 Std. 51 Min.
Genres
Drama
Regie
Herbert Maisch

Besetzung

Wissenswertes

Andreas Schlüter ist ein 1942 gedrehter Spielfilm von Herbert Maisch über den gleichnamigen Baumeister und Bildhauer im Berlin des Barock. Die Rolle Schlüters übernahm Heinrich George.

Produktionsnotizen

Das Drehbuch wurde frei gestaltet nach Motiven des Romans Der Münzturm (1936) von Alfons von Czibulka.

Die Dreharbeiten zu Andreas Schlüter begannen am 15. Dezember 1941 und endeten im Mai des darauf folgenden Jahres. Gedreht wurde in der Ufastadt und im Althoff-Atelier, beides Babelsberg. Weitere Aufnahmen entstanden im Berliner Stadtschloss, das einst von Schlüter zur Königsresidenz umgebaut worden war.

Die Welturaufführung von Andreas Schlüter fand am 5. September 1942 im Rahmen der X. Internationalen Filmkunstausstellung (Biennale) in Venedig statt. Damit war Andreas Schlüter einer von sechs deutschen Filmbeiträgen bei der Biennale. Im Oktober folgten die Erstaufführungen in Wien und Dresden. Die Berliner Erstaufführung von Andreas Schlüter erfolgte am 19. November 1942.

Andreas Schlüter erhielt nach der Abnahme des Films durch die Zensur die NS-Prädikate 'Staatspolitisch und künstlerisch besonders wertvoll' und 'jugendwert'.

Der Film steht in der Tradition diverser anderer Großproduktion des Dritten Reichs, mit denen vor allem zwischen 1939 und 1943 überlebensgroßer Persönlichkeiten der mitteleuropäischen Geschichte aus Politik, Kunst und Wissenschaft gehuldigt werden sollte. Darunter fallen Robert Koch, der Bekämpfer des Todes, Friedrich Schiller – Der Triumph eines Genies, Bismarck, Der große König, Ohm Krüger, Rembrandt und Paracelsus.

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