Der Bettelstudent

Der Bettelstudent (1936)

Um 1700 läßt im besetzten Krakau eine patriotische polnische Baronesse den aufgeblasenen sächsischen Gouverneur abblitzen und soll von diesem aus Rache mit einem Bettelstudenten verheiratet werden, der sich zu guter Letzt als getarnter adeliger Rebell entpuppt.

Erscheinungsdatum
1936-08-06
TMDB
6.0 / 10 (9)
Laufzeit
1 Std. 35 Min.
Genres
Musik, Komödie, Liebesfilm
Regie
Georg Jacoby

Besetzung

Wissenswertes

Der Bettelstudent, Untertitel Ein heiteres Spiel mit Musik aus der Zeit, in der August der Starke zugleich König von Polen war, ist eine deutsche Operettenverfilmung von Georg Jacoby aus dem Jahr 1936. Sie beruht auf der Operette Der Bettelstudent von Carl Millöcker.

Produktion

Johannes Heesters hatte die Rolle des Symon Rymanowicz erstmals im September 1934 an der Wiener Volksoper gespielt und für diese Rolle sein Schuldeutsch deutlich verbessert. Als er 1936 neu zur UFA kam, wurde gerade nach einer Hauptrollenbesetzung für eine Verfilmung des Bettelstudenten gesucht.

Neben Heesters, dessen Vorname Johan für den deutschen Markt in Der Bettelstudent zum ersten Mal in Johannes verändert wurde, war auch Marika Rökk erst 1936 zur UFA gekommen. Der Bettelstudent wurde der erste einer Reihe von gemeinsamen Filmen von Heesters und Rökk. Die Dreharbeiten, die Mitte März im UFA-Atelier Babelsberg begannen, gestalteten sich schwierig.

Die Premiere fand am 20. August 1936 in Den Haag statt. Am 29. August lief Der Bettelstudent auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig und wurde am 23. November 1936 im Ufa-Palast am Zoo in Berliner Erstaufführung gezeigt. Bereits 1937 folgte mit Gasparone eine weitere Millöcker-Verfilmung mit Rökk und Heesters in den Hauptrollen.

Der Bettelstudent enthält verschiedene Lieder Millöckers, die von Johannes Heesters gesungen werden, darunter „Ach, ich hab’ sie ja nur auf die Schulter geküsst“ und „Ich knüpfte manche zarte Bande“. Der Text „Nimm mein Herz in deine Hände“ wurde eigens für den Film geschrieben, zur Melodie des Duetts Jan – Bronislawa: „Mit der Liebe Fessel binden lasse innig dich an mich. Dass sie fest, sollst du empfinden, doch nicht drücken soll sie dich!“

Auf Wikipedia weiterlesen · Text aus Wikipedia, CC BY-SA 4.0. Daten aus Wikidata.

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