Schande

Schande (1968)

Skammen

Während des Bürgerkriegs zieht sich ein Paar auf eine wenig bewohnte Insel zurück, wo sie unter kargen Bedingungen leben und versuchen, ein unpolitisches Leben zu führen. Doch es gibt Probleme: Jan wird schlecht damit fertig, dass außerhalb ihres Paradieses die Hölle wütet. Plötzlich erreicht der Krieg auch ihre Insel, die Rebellen greifen an, einige der Inselbewohner sterben. Jan und Eva werden als Verräter verhaftet und plötzlich verwandeln sie sich: Jan entdeckt sogar eine mörderische Seite an sich.

Erscheinungsdatum
1968-09-29
TMDB
7.5 / 10 (249)
Laufzeit
1 Std. 54 Min.
Genres
Kriegsfilm, Drama
Regie
Ingmar Bergman

Besetzung

Wissenswertes

  • Auszeichnungen: 0 · Nominierungen: 1

Schande ist ein in Schwarzweiß gedrehtes schwedisches Filmdrama von Ingmar Bergman aus dem Jahr 1968 und der zweite Teil von Bergmans so genannter Fårö-Trilogie.

Hintergrund

Schande ist der zweite Teil der so genannten Fårö-Trilogie, begonnen mit Die Stunde des Wolfs (1968) und gefolgt von Passion (1969). Gedreht wurde der Film zwischen September und November 1967 auf der schwedischen Insel Fårö, auf der Bergman einige Jahre lang lebte.

Schande startete am 29. September 1968 in den schwedischen und am 21. Februar 1969 in den deutschen Kinos.

Dem Film liegt kein historisch verorteter Krieg zugrunde, die Kriegsparteien werden auch keiner Nation zugeordnet. Er beschränkt sich auf den Hinweis, dass der Konflikt zwischen dem Staat, dessen Angehörige die Rosenbergs sind, und einem anderen Staat oder einer anderen Fraktion innerhalb desselben Staates ausgetragen wird.

Im Film ist die Sarabande aus der Partita Nr. 3 a-Moll von Johann Sebastian Bach zu hören. Diese Komposition wird auch in Die Stunde des Wolfs und Passion angespielt, für Renaud ein Indiz, dass alle drei Filme als zusammengehörige Trilogie betrachtet werden können.

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